Hier findet ihr alle bisher erschienenen Beiträge zum Projekt #MyStressStory.

Viele interessante Menschen geben Einblicke in ihr Leben, erzählen ihre Geschichte, machen Mut, geben Tipps und motivieren zum Anfangen.

Eure StressStory.

Möchtet ihr eure persönliche Geschichte hier veröffentlichen? Einfach hier klicken, lesen und eine E-Mail schreiben.

#MyStressStory – Petra

Heute erzählt uns Petra ihre StressStory und zwar etwas anders: Kurz, knapp, verständlich und zum Mitfühlen.

Pausen sind für Looser.

“Nach vier Jahren war dann Schluss. Nicht, weil ich ihn nicht mehr mochte, sondern weil ich mich nicht mehr mochte, wie ich bin, wenn wir zusammen waren.

Danach die große Liebe.

Ein Umzug von schlappen 250 Kilometern.

Ich will’s gut machen. Vor’m dreißigsten Lebensjahr noch Mama werden.

Das erste Kind – ein voller Erfolg. Ein Wonneproppen – blondes Haar und blaue Augen.

Mein Partner war oft wochenlang unterwegs. Bergführer, Abenteurer, selbstständig.

Ich will’s ja korrekt machen, also stehen zwei Kinder am Plan. Worauf noch warten?

Wir sind gesegnet – es klappt gleich wieder: ein positiver Schwangerschaftstest.

Doch was ist das? Rückenschmerzen.

Unerträglich.

Immer mehr…

Immer mehr Bauch, immer mehr Schmerzen.

Die Entbindung.

Rückenschmerzen.

Acht Monate dahinleben, ohne sitzen und entspannen – nur Schmerzen und funktionieren.

Den Kindern gerecht werden. Meiner Mutterrolle gerecht werden.

Ich will’s für alle passend machen. Sechs Monate stillen müssen sein. Also durchhalten, ohne Schmerzmittel.

Egal, wie groß die Schmerzen sind. Egal, was es kostet. (mehr …)

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#MyStressStory – Sonja

Ich freue mich riesig, dass ich euch heute einen weiteren Beitrag aus der Projektreihe #MyStressStory präsentieren kann. Sonja und ich haben uns erst vor Kurzem auf Instagram kennengelernt und ich bin froh, dass sie ihre Geschichte für uns aufgeschrieben hat.

Erzähl uns deine Geschichte, liebe Sonja.

“Liebe Anna,

mein Name ist Sonja. Ich bin 30 Jahre jung, arbeite als Spiritual Lifecoach und Tierkommunikatorin. Meine Vision ist es, möglichst vielen Menschen zu helfen, aber dazu musste ich vor einigen Jahren erst einmal mir selbst helfen.

Ein ganz normales Leben…

Ich hatte ganz lange ein klares Ziel vor Augen: Studieren und dann den Doktortitel machen. Der Studienalltag machte mir Spaß und ich bekam sofort eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität nach meinem erfolgreich absolvierten Studium. Ich hatte keinen Zweifel daran jemals etwas Anderes zu machen als in der Forschung und Lehre zu arbeiten. Den Doktortitel zu erwerben bedeutete mir sehr viel. Ich hatte die Vorstellung, dass mit diesem akademischen Grad alle meine Selbstzweifel verschwinden würden und ich ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen würde. Aber das Universum hatte einen viel besseren Plan für mich. Im Jahr 2014 wurde mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Ich hangelte mich von einem zum anderen befristeten Arbeitsvertrag bis ich schließlich nicht wusste, ob mein Arbeitsvertrag verlängert wird. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich schon an meiner Doktorarbeit geschrieben und war total überrumpelt als ich erfahren habe, dass mein Vertrag diesmal nicht verlängert werden kann. Zu dieser Zeit wurde ich mit starken Existenzängsten und Sinnkrisen konfrontiert. Diese Ängste setzten mich zum ersten Mal ganz starkem Dauerstress aus, denn ich wusste nicht, wie es weitergehen soll. Das Leben, was ich mir so schön ausgemalt hatte, glich einer Seifenblase, die zerplatzte. In all meinen Sorgen und Ängsten, erzählte ich meinen Freunden von meiner Situation und zeitgleich wurde ich immer unzufriedener mit meinem Job. (mehr …)

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#MyStressStory – Wolfgang

Nach einiger Zeit hat mich am letzten Wochenende wieder eine E-Mail zum Projekt #MyStressStory erreicht. Wolfgang ist über den Hashtag “Burnout” auf meiner Facebook-Seite gelandet und hat sich mit mir in Verbindung gesetzt, worüber ich sehr dankbar bin. Sein Blog ist wirklich toll und seine Geschichte eine Bereicherung für uns alle. Aber lest selbst…

Erzähl uns deine Geschichte, lieber Wolfgang.

Sehr gern. Zusammengefasst hatte ich zweimal das überschaubare Vergnügen, im Burn-out zu landen. Das erste Mal so zirka im Jahr 2000, so genau kann ich das nicht festmachen, das zweite Mal im Frühjahr 2017. Nach der ersten Krise habe ich mein Leben grundlegend verändert. Damals war ich noch technischer Einkäufer in der Automobilzulieferindustrie und gefangen in meinem Karrieredenken, in meinen alten Werten und Zielen. Es begann ganz langsam, unbemerkt und unscheinbar. Es ist so wie mit dem Frosch, den man in einen Topf mit kaltem Wasser gibt. Er merkt nicht, wenn das Wasser erhitzt wird, bis er gekocht wird. So fühlte es sich für mich an. Irgendwann war ich völlig am Boden, ständig krank und sah keinerlei Sinn mehr in meinem Leben. Bis ich eine Entscheidung traf: Ich übernahm Verantwortung für mich. (mehr …)

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#MyStressStory – Felicitas

Heute darf ich euch die Geschichte einer wirklich tollen Frau vorstellen. Felicitas hat den steinigen Weg aus einer tiefen Krise geschafft, ist nun voller Energie und möchte auch anderen helfen. Wahnsinn. Lest selbst.

Erzähl uns deine Geschichte, liebe Felicitas.

“Ich selbst habe die „akute Belastungsreaktion“, wie sie im Fachterminus heißt, zwei Mal erlebt. Beide Male waren es unterschiedliche Auslöser. Beim ersten Mal war es Stress, der sich über Jahre in mir aufgestaut hatte.

Wie fühlt sich ein Mensch in einer akuten Lebenskrise?

Bewusst war mir damals nur, dass ich mich schlecht fühlte. Unglücklich. Es wurden von außen Anforderungen an mich herangetragen, die ich nicht erfüllen konnte. Ich wusste nicht wie. Gleichzeitig kam ein enormer innerer Druck dazu. Schon damals hatte ich Gedanken, wie z.B.: “Deine Lebenszeit rennt Dir davon und Du fühlst Dich irgendwie im falschen Film”. Ich wusste nicht, wer ich war, ich wusste nicht, wie ich leben wollte und vor allem wusste ich nicht, was meine Berufung in diesem Leben ist! Ich hatte keine Energie, keine Lebensfreude und keinen Antrieb.Es brauchte nur noch einen weiteren zusätzlichen Belastungsfaktor und mein Limit war erreicht.
Damals war das die Trennung von meiner ersten großen Liebe. (mehr …)

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