#MyStressStory – Sonja

Ich freue mich riesig, dass ich euch heute einen weiteren Beitrag aus der Projektreihe #MyStressStory präsentieren kann. Sonja und ich haben uns erst vor Kurzem auf Instagram kennengelernt und ich bin froh, dass sie ihre Geschichte für uns aufgeschrieben hat.

Erzähl uns deine Geschichte, liebe Sonja.

„Liebe Anna,

mein Name ist Sonja. Ich bin 30 Jahre jung, arbeite als Spiritual Lifecoach und Tierkommunikatorin. Meine Vision ist es, möglichst vielen Menschen zu helfen, aber dazu musste ich vor einigen Jahren erst einmal mir selbst helfen.

Ein ganz normales Leben…

Ich hatte ganz lange ein klares Ziel vor Augen: Studieren und dann den Doktortitel machen. Der Studienalltag machte mir Spaß und ich bekam sofort eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität nach meinem erfolgreich absolvierten Studium. Ich hatte keinen Zweifel daran jemals etwas Anderes zu machen als in der Forschung und Lehre zu arbeiten. Den Doktortitel zu erwerben bedeutete mir sehr viel. Ich hatte die Vorstellung, dass mit diesem akademischen Grad alle meine Selbstzweifel verschwinden würden und ich ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen würde. Aber das Universum hatte einen viel besseren Plan für mich. Im Jahr 2014 wurde mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Ich hangelte mich von einem zum anderen befristeten Arbeitsvertrag bis ich schließlich nicht wusste, ob mein Arbeitsvertrag verlängert wird. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich schon an meiner Doktorarbeit geschrieben und war total überrumpelt als ich erfahren habe, dass mein Vertrag diesmal nicht verlängert werden kann. Zu dieser Zeit wurde ich mit starken Existenzängsten und Sinnkrisen konfrontiert. Diese Ängste setzten mich zum ersten Mal ganz starkem Dauerstress aus, denn ich wusste nicht, wie es weitergehen soll. Das Leben, was ich mir so schön ausgemalt hatte, glich einer Seifenblase, die zerplatzte. In all meinen Sorgen und Ängsten, erzählte ich meinen Freunden von meiner Situation und zeitgleich wurde ich immer unzufriedener mit meinem Job.

Jetzt oder Nie – Chancen ergreifen!

Es dauerte nicht lange, da hatten Freunde von mir die Idee, dass ich eine Bekannte von ihnen unterstützen könnte im Vertrieb. Sie suchte händeringend nach einer neuen Mitarbeiterin und meine Freunde waren der Meinung, dass dieser Job wie für mich gemacht wäre. Mir schien das Jobangebot gerade passend – zumal die Aussicht auf ein besseres Gehalt bestand. Außerdem klangen die Arbeitsinhalte sehr vielversprechend und abwechslungsreich. Um meine Ängste nicht länger auszuhalten, löste ich mein Arbeitsverhältnis auf und begann im Vertrieb zu arbeiten. Das neue Umfeld machte mir zu Beginn sehr viel Freude, doch irgendwas war für mich nicht stimmig. Nach etwa drei Monaten merkte ich, dass Versprechen nicht eingehalten wurden und ich mich zunehmend kraftloser fühlte. Ich bekam meinen Alltag nicht mehr geregelt. Ich musste teilweise Powernaps einlegen um den Tag zu überstehen. Ich hatte drei Pflegepferde um die ich mich fast jeden Tag kümmerte und die auch eine riesige Kraftressource gewesen waren und zudem machte ich bis zu fünf Mal in der Woche Sport. Diese Dinge waren lange ein toller Ausgleich für mich. Mit einem Mal bemerkte ich aber, dass meine Hobbies mich stressten. Ich hatte immer weniger Freude an meinen Hobbies. Sie wurden eher zur Pflicht. Doch ich versuchte noch sehr lange meine alten Gewohnheiten durchzuziehen. Das hatte doch früher funktioniert, dann muss es doch jetzt auch gehen. An der neuen Arbeit stellte sich auch keine Besserung ein. Überstunden, geringe Bezahlung und nicht eingehaltene Versprechen führten dazu, dass ich mich einfach nur noch ausgelaugt fühlte. Dennoch versuchte ich 150 % zu geben – so wie man es von mir gewohnt war – und durchzuhalten.

MyStressStory - Sonja - die kleine Glücksfabrik, Lifecoach, Tierkommunikation

Man belächelt andere solange bis man selbst in solch einer Situation ist…

Von Burnout hatte ich bisher nur in Studien an meiner vorherigen Arbeitsstelle gehört. Dass ich selbst einmal darunter leiden würde, hätte ich damals nie gedacht. Doch irgendwann nahmen der Stress und die damit verbundene Unzufriedenheit so zu, dass mir mein Körper signalisierte, dass sich etwas ändern muss. Ich war so erschöpft, dass ich jeden Tag mit Schwindel zu kämpfen hatte und die meiste Zeit nur noch liegen konnte. In dieser „Zwangspause“ hatte ich unheimlich viel Zeit die Dinge zu reflektieren. Je mehr ich nachdachte und nach Antworten suchte, desto mehr viel mir auf, dass das, was ich da gerade tat überhaupt nicht meinem Herzenswunsch entsprach und ich einfach nicht in der Lage war Grenzen zu ziehen. Ja, ich war in einem Hamsterrad gefangen. Ich hastete Äußerlichkeiten nach – Prestige, Geld und Erfolg – ohne an mich und das, was ich wirklich will, zu denken. Ich wollte wieder Lebensfreude in mir spüren und dafür musste sich etwas Grundlegendes ändern. Ich entschied mich in diesem Jahr meine Wochenenden der Weiterbildung zu widmen und begann eine Ausbildung im Bereich der Energiearbeit. Denn ich spürte, dass das einzige was mir half Meditationen waren um zu entspannen und die Gedanken zu kontrollieren. Diese Ausbildung erwies sich im Nachhinein als echter Glücksfall. Je mehr ich darüber lernte, desto mehr fing ich an, das Leben, was ich führte in Frage zu stellen. Und das war gut so…

Geh deinen eigenen Weg!

Entgegen der Meinung meines Umfeldes suchte ich mir einen anderen Job und bildete mich kontinuierlich im Bereich Persönlichkeitsentwicklung weiter. Ich habe in dieser Zeit gelernt, wie wichtig es ist Grenzen zu ziehen und sein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben der Anderen. Das war mein persönlicher Weg zum stressfreien Leben. Es war ein Weg voller Höhen und Tiefen und erforderte einen Löwenmut. Ich musste lernen, für meine Ziele und Visionen einzustehen – auch, wenn ich manchmal alleine dastand. Mittlerweile lebe ich meine Berufung als Spiritual Lifecoach und Tierkommunikatorin und konnte schon vielen anderen Menschen und Tieren helfen. Mit meinem Podcast möchte ich viele Menschen inspirieren wieder in ihre eigene Kraft zu kommen, sodass sie das Leben ihrer Träume führen können.

Shine On,

Deine Sonja“

 

Schaut doch mal in Sonjas „Glücksfabrik“ vorbei. Ich finde ihre Arbeit wirklich interessant. Und da sie nicht so wahnsinnig weit weg wohnt, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich mal einen Kurs bei ihr besuche (wobei ich mich ja immer noch nicht wirklich an „diese spirituellen Dinge“ herantraue ;))…

 

Euer

fräulein-stressfrei

Merken

Merken

Danke für's Teilen, ihr tollen Menschen!

1 thought on “#MyStressStory – Sonja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.