Gute-Laune-Workout für Morgenmuffel

“Jetzt soll ich morgens auch noch Sport machen?! Nee ey, lass mal!”

Nein, das würde ich auf keinen Fall von dir verlangen wollen. Höhö. Höhöhö. Echt nicht. Ich nicht. Versprochen. Ein bisschen Bewegung ist beim morgendlichen Gute-Laune-Workout trotzdem dabei. Aber, keine Panik – alles ganz harmlos – mein Gute-Laune-Workout ist natürlich kein Sport-Workout.

Morgenmensch vs. Morgenmuffel

In welchem Team spielt ihr? Ich bin ein typischer Morgenmensch. Klar macht es keinen Spaß, morgens um 5, halb 6 oder halb 7 die Augen das erste Mal aufzumachen und ja, ich bin müde. Sehr müde um genau zu sein. Dank meinem Minimensch spiel ich seit einem Jahr nämlich auch im Team Mombie. Halb Mom, halb Zombie. Das Schlafen hat er nicht erfunden. Wirklich nicht. Egal wie spät es abends wird, spätestens halb 7, 7 müssen wir aufstehen, nachdem er schon eine Weile im Bett rumturnt, mir an den Haaren zieht oder mir liebevoll ins Gesicht sabbert. Nach einer Nacht mit mindestens 2 Unterbrechungen. Aber das ist wirklich harmlos. Eigentlich echter Luxus. Bis er 8 Monate alt war, kam er jede eineinhalb bis zwei Stunden. Nie länger. Jede Nacht. Das war nett. So richtig. Aber auch hier habe ich an meinem Vorsatz festhalten können:

der Morgen ist die schönste Zeit des Tages.

Ich stehe tatsächlich jeden Morgen mit guter Laune auf. Mindestens aber mit “normaler” Laune. Das kommt aber echt selten vor. Und ja, das gilt auch außerhalb der schönen Elternzeit.

Denn am Morgen entscheidet sich, wie der Tag wird. Startest du mit guter Laune in den neuen Tag, dann kann eigentlich gar nicht mehr so viel schief gehen. Und wenn doch Probleme auftauchen, dann begegnest du ihnen zumindest schon mal mit einem Lächeln und hast die Motivation sie anzugehen. Ihr wisst ja – getreu dem Motto “Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen” könnt ihr die Dinge dann angehen.

Jeder Morgen ist ein kleiner Neustart. Ich warte nicht auf Neujahr oder einen neuen Monat um irgendetwas neu anzufangen oder besser zu machen, ich nutze jeden neuen Morgen. Man muss jedem Tag nur die Chance geben, genutzt zu werden. Wenn man aufwacht und gleich denkt: “Oh mann… Montag. Was ne Scheiße. Noch 5 Tage bis zum Wochenende” oder “Scheiße. Mittwoch. Keine Lust auf Arbeit und danach wartet der Haushalt, der Termin beim Steuerberater, oder oder oder”, dann wird’s auch nix mit dem neuen, frischen Tag.

Jeden Morgen liegt ein weißes Blatt Papier vor euch, was nur darauf wartet, dass ihr es in den buntesten Farben bemalt. Nutzt es.

Lüftet die Wohnung, trinkt ein großes Glas Wasser, dann euren Kaffee oder Tee, plant euren Tag, eure To-Dos, macht Yoga, … – legt euch einfach eure persönliche Morgenroutine zu.

Ihr seht, ich bin ein waschechter Morgenmensch.

Mein Mann verfährt dagegen zum Beispiel eher nach dem Motto:

es ist noch viel zu früh. Ich bin müde, hab schlecht geschlafen und will meine Ruhe.

Er ist ein typischer Morgenmuffel, wie er im Buche steht. Da wir in dieser Hinsicht echt toooootal verschieden sind, fällt es mir manchmal etwas schwer, meine gute Laune am Morgen zu behalten. Wenn ein Brummbär (natürlich ein sehr liebenswerter Brummbär) am Frühstückstisch sitzt und sich augenscheinlich so gar nicht auf den Tag freut, dann muss ich mich wirklich aufpassen, dass ich mich nicht anstecken lasse. Einen typischen Morgenmuffel morgens mit guter Laune, positiver Energie und Motivation anzustecken – puuuuuuuuh. Schwierig. Manchmal klappt es, oft muss ich aber aufgeben und behalte meine gute Laune eben für mich. Auch ok.

Nun habe ich mir mal wieder etwas Neues ausgedacht und hoffe, dass es vielleicht auch meine bessere (Grummel-)Hälfte dazu bringt, etwas schöner, entspannter, ausgeglichener, positiver und lächelnder in den neuen Tag zu starten. Denn ich bin davon überzeugt, dass niemand ein Morgenmuffel sein muss.

Mein morgendliches Gute-Laune-Workout

Eine kleine Karte, die nun in unserem Badezimmer ihren Platz findet und uns morgens beim Zähneputzen dazu ermutigt, mit ein bisschen besserer Laune in den Tag zu starten. Funfact: Mein Mann nennt es liebevoll “die Badregeln”. Oooooooook.

morgendliches Gute-Laune-Workout für Morgenmuffel

Mein persönliches Gute-Laune-Workout besteht aus einer Minute lächeln oder grinsen, Musik an und tanzen und drei Dingen, für die man dankbar ist. Und jaaaaaa, ich weiß. Natürlich kommt man sich erstmal blöd vor, wenn man ganz ohne Grund aus dem Nichts heraus einfach mal grinsen soll, aber ihr werdet sehen, dass das “künstliche” Lächeln oder Grinsen sich schon bald in ein ganz natürliches und selbstverständliches verwandelt. Probiert es einfach mal aus!

Musik ist immer ein Gute-Laune-Booster. Bei Spotify oder Amazon Music gibts tolle Playlists für die extra Portion gute Laune am frühen Morgen. Das Radio mit den ganzen schlechten Nachrichten kann ruhig aus bleiben. Sucht euch eine schöne Playlist und los gehts. Tanzen, bitte!

Und zu guter Letzt, denke an 3 schöne Dinge für die du dankbar bist. Dein gesundes Kind, deine intakte Familie, dein sicherer Job. Es können aber auch ganz klitzekleine, wunderschöne Dinge sein. Die bunte Sommerblumenwiese, die du gestern gesehen hast. Die Erinnerung an den fröhlichen Opa, der gestern mit seinem Enkelkind im Supermarkt Verstecken gespielt und dir damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Die leckere Kugel Eis mit “saurer Apfel”-Geschmack, die es nur ganz selten in der Eisdiele gibt. Sowas. Denkt einfach an die schönen Kleinigkeiten, die den Alltag so lebenswert machen.

Ich bin davon überzeugt, dass ihr mit diesem Gute-Laune-Workout sofort besser in den Tag startet. Probiert es einfach mal aus.

Viel Spaß dabei,

euer

Fräulein Stressfrei - ein Blog rund ums Thema Stressbewältigung im Alltag

 

 

 

 

 

 

Danke für's Teilen, ihr tollen Menschen!

Gute Vorsätze fürs neue Jahr? Ausnahmsweise.

Freunde des stressfreien Lebens… Lange haben wir nichts voneinander gehört. Ich hoffe sehr, dass ihr alle gut im neuen Jahr angekommen seid. Ein neues Jahr, 365 neue Tage, die mit Leben gefüllt werden wollen. Ich hoffe, die ersten Tage habt ihr alle zufrieden und entspannt verbracht. Habt ihr gute Vorsätze für das Jahr 2019? Nein? Nicht schlimm. Ich bin mir sicher, dass mindestens 80 Prozent der jährlichen guten Vorsätze eh nicht umgesetzt werden. Warum? Wenn man es sonst nicht hinbekommt, dass sich etwas ändert – warum dann ausgerechnet zum neuen Jahr? Es fällt ja anscheinend generell an der Motivation und daran wird ein neues Jahr auch nichts ändern. Letztes Jahr habe ich meine Gedanken hierzu aufgeschrieben.

 

In diesem Jahr ist aber tatsächlich alles irgendwie anders. Im Sommer letzten Jahres durfte ich Mama eines kleinen Sohnes werden. Seitdem dreht sich meine Welt ein klein wenig anders. Alles war neu, ungewohnt und chaotisch schön. Nun ist er 6 Monate alt und langsam kehrt hier so etwas wie Routine ein. Und weil sich dieses Gefühl von „Alltag“ ungefähr zeitgleich mit dem Jahresende eingestellt hat, habe ich tatsächlich ein paar Vorsätze für dieses taufrische neue Jahr, die ich teilweise bereits vor Weihnachten und zwischen den Jahren umgesetzt habe.

Meine drei Leitsätze für das neue Jahr

Habe mehr Zeit für Wichtiges!

Zeit ist Gold – …nichts Neues, oder? Wo sind die letzten 6 Monate hin? Die Zeit scheint zu rennen. Mittlerweile ist mein kleines Baby schon richtig groß, wird mobil, übt fleißig das Reden und möchte am Tisch mitessen. Mir geht das alles zu schnell. Ich habe ständig das Gefühl, dass ich nicht jede Sekunde ausgenutzt und aufgesogen habe. Ich habe oft das Gefühl, dass ich ihn nicht oft genug an mich gedrückt, geküsst oder getragen habe. Blöd, oder? Natürlich habe ich das. Aber irgendwie habe ich das dringende Bedürfnis alles dafür zu tun, dass ich noch mehr Zeit mit ihm verbringen kann.

In den ersten Wochen und Monaten drehte sich rund um die Uhr alles um ihn. Gut so. So soll es sein. Aber irgendwann fällt auf, dass es ja noch Dinge rundherum gibt. Eine Ehe, einen Haushalt, ein Hobby. Upppps. Alles ist irgendwie zur kurz gekommen oder ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mal einen Tag mit etwas anderem beschäftigt habe und so keine Zeit für meinen Minimenschen hatte. Nein, das gilt natürlich nicht für den Faktor Ehe.

Aber irgendwie habe ich auch den Wunsch, dass alles andere nicht auf der Strecke bleibt. Ich stille voll, bin immer für ihn verfügbar, gehe natürlich abends nicht weg und habe auch kein Bedürfnis danach (ich war noch nie der „Weggehtyp“).  Aber die Themen Ehe, Haushalt und Hobby muss ich irgendwie unterkriegen, ansonsten geht’s mir irgendwann nicht mehr gut…

Ich hatte im November schon mal über meinen „Plan“ gebloggt. Dieser hat sich – durch neue Erkenntnisse – nochmal etwas geändert, ist ein „Wochenbasisplan“ geworden. Ihr wisst, ich liebe Listen, Notizen und Pläne. Ich brauche Ordnung. Für alles. Und deswegen gibt’s nun diesen neuen Plan. Hier habe ich aus vielen Systemen mein eigenes „entwickelt“ und stelle euch das in den nächsten Tagen nochmal ausführlich vor.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich hierdurch mega viel Zeit sparen kann – ohne dass etwas zu kurz kommt. Nein – besser noch: Ich habe so viel mehr Zeit für mein Kind und bin dabei noch entspannt und zufrieden mit mir und meiner Wohnung. Vielleicht kann ich den ein oder anderen von euch auch „anstecken“. Seid gespannt.

 

Sei glücklich, dann kannst du auch andere glücklich machen!

Ja. Ganz wichtig! Mir muss es gut gehen, damit ich mich gut um meine Familie kümmern kann. Geht es mir nicht gut, kann ich keine gute Mutter und Ehefrau sein. Habe ich schlechte Laune, geht es mir nicht gut überträgt sich das leider immer direkt auf meinen Mann. Schöner wäre es, könnte er mich mit guter Laune wieder motivieren. Aber nunja – so ist es. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an 😉

Ich habe gemerkt, dass ich mich besser um mich kümmern muss. Ich weiß, was mir wichtig ist und was mir Spaß macht. Deswegen lest ihr auch gerade diesen Beitrag. Ja. Das hier ist mein Hobby. Wenn ich schreiben und entspannt am PC sitzen kann, dann bin ich glücklich. Wie ich das mit Baby mache? Zeiteinteilung – auch ein Punkt auf meinem „Wochenbasisplan“ und noch ein Grund mehr, den kommenden Beitrag zu lesen. Diesen Beitrag tippe ich allerdings tatsächlich gerade im Auto. In unserem Bus. Wir sind auf dem Weg in die Heimat, der Mann fährt, der Knirps schlummert und ich nutze die Zeit sinnvoll. Für mich. Das sind die kleinen Momente, die mir guttun und in denen ich Kraft tanke. Ja, tatsächlich. Ich brauche keine großartige Auszeit mit „Mädelsabend“, was Trinken gehen, Shoppen oder so. Gut für mich. Kurz am PC kostet nicht so viel Zeit und ist realisierbar.

Ich plane nun wirklich konsequent Zeit für mich ein, in der ich tun kann was ich möchte. Mein Mann findet das gut, unterstützt mich und räumt mir diese Zeit ein, indem er sich dann ausschließlich um unseren Minimenschen kümmert. Happy Wife – Happy Life. Ganz einfach.

 

Bleibe gesund!

Tja. Das ist der schwierigste Punkt auf meiner Liste. Aber auch hier bin ich motiviert. Ich habe mir nicht vorgenommen, einen Marathon zu laufen, 10 Kilo abzunehmen oder einen flachen Bauch zu bekommen. Nein. So bin ich nicht, das passt nicht zu mir und ist mir überhaupt nicht wichtig. Ich muss mich nur wohlfühlen. Und das erreiche ich allein schon dadurch, dass ich keine Rücken- und Nackenschmerzen mehr habe, sich Wackelpudding allmählich in Muskeln verwandelt und ich einfach etwas gesünder und bewusster esse. Nein, keine Diät und keine Ernährungsumstellung. Einfach ein bisschen weniger Fastfood, Fettiges, TK und Süßes. Regelmäßig bewegen. Mehr raus mit dem Minimenschen. Frische Luft tut gut. Zwei oder drei Mal in der Woche eine viertel Stunde oder zwanzig Minuten Sport. Ja, ich bin faul. Das ist mein Laster. Ich bin zuckersüchtig und faul. Hieran muss und will ich zukünftig arbeiten.

Mir ist es einfach wichtig, dass ich gesund bleibe. Für mich und vor allem für mein Kind. Ich möchte ihm ein gutes Vorbild sein und wenn ich jetzt nicht langsam anfange, dann wird’s wohl nix mehr… Ich hoffe, ich kann meinen Mann ein bisschen mitziehen… Also: Motivation ist da. Los geht’s!

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch die klassischen Dinge (Abnehmen, rauchfrei werden,…) für das neue Jahr vorgenommen oder doch eher gar nichts? Erzählt mal!

Habt’s fein, bleibt entspannt und lasst euch nicht stressen!

Euer

fräulein-stressfrei

Danke für's Teilen, ihr tollen Menschen!