kleine Wolkenmeditation – Entspannung für Zwischendurch

Entspannung für Zwischendurch - kleine Wolkenmeditation

Hier bin ich wieder. Es hat lange gedauert. Meinen Blog hatte ich kurzzeitig komplett lahmgelegt, da ich von einem Anbieter zum anderen umziehen wollte und mir einfach das technische Know-How gefehlt hat. Schwupps… tagelang war mein Blog einfach leer. Weiß. Nichts da. Und mir hat das tatsächlich schlaflose Nächte bereitet. Aber Dank lieber, schneller und kompetenter Hilfe von Chrissi bin ich nun wieder da. Ich kann sie wirklich nur weiterempfehlen.

Der berühmt berüchtigte „White Screen of Death“ war aber in den vergangenen Tagen und Wochen nicht die einzige Baustelle, die mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Im Bezug auf den Blog gab es da noch das schöne Thema „DSGVO“ und im echten Leben (wie blöd sich das anhört – mein Blog ist ja auch echt ;)) geht es nun in die heiße Phase. Ich bin im neunten Monat gelandet. Nur noch ganz wenige Wochen bis zur Geburt unseres Sohnes und es ist bzw. war Einiges zu erledigen. „Was brauche ich alles? Wie funktioniert das mit dem Papierkram? Fehlt noch was? …”. Nach langen Tagen und natürlich auch dem ganz normalen Alltagsstress zwischendurch kam ich abends oft kaum zur Ruhe.

Völlig knülle bin ich ins Bett gefallen, habe aber nicht in den Schlaf gefunden, da mir ständig irgendwelche Dinge im Kopf rumschwirrten.

Gedankenchaos statt erholsamer Schlaf…

Ihr kennt das sicher auch. Irgendwas geht einem ja immer durch den Kopf. Entweder die wirklichen Probleme – Geldsorgen, Zukunftsängste und Co. – oder einfach die nicht erledigten To-Dos wie Steuererklärung, Keller ausmisten und der Wocheneinkauf. “Irgendwas war doch noch… Irgendwas hab ich vergessen…” – ich denke, das kennt echt jeder. Bei mir ist’s im Bezug auf den Blog oder unser “Projekt Baby” oft so, dass ich abends im Bett einen mega tollen Einfall bekomme und mich der Gedanke dann einfach nicht los lässt. Und schnell tippe ich dann noch eine Notiz ins Handy oder bestelle “den tollen Einfall” noch schnell online (mein Konto bedankt sich in letzter Zeit echt häufig bei mir… Nicht.).

Ich bin mir sicher, dass ihr das kennt. Aber gerade abends im Bett sollte man so richtig abschalten und sich entspannen können. Ich habe mir dafür eine einfache Übung rausgesucht und einfach mal ausprobiert…

Jeder Gedanke ist eine kleine Wolke…

Wie ihr wisst, bin ich ja nicht sooooooo der esoterische Mensch bzw. muss bei mir meistens alles schnell, einfach und praktisch gehen. Auch die Entspannung und das “Zur-Ruhe-kommen”. So bin ich auf die Wolkenmeditation gekommen. Immer, wenn mein Kopf an Gedanken, Ideen und Problemen explodieren möchte, ich mich nicht konzentrieren kann oder schlaflos im Bett liege, dann mach ich diese kleine Meditationsübung. Am Anfang kam ich mir tatsächlich etwas blöd vor, aber je öfter man es versucht desto besser klappt es.

Stellt euch einfach vor, ihr liegt auf einer Wiese (von mir aus auf einer Liege… einfach so, wie’s für euch bequem ist) und schaut in den schönen, hellblauen Sommerhimmel. Die Gedanken, die ihr ständig im Kopf habt, stellt ihr euch als Wolken vor. Und wer braucht schon so viele Wolken am Himmel? Also… Einfach wegschieben. Das könnt ihr nur gedanklich machen oder auch mit Hilfe der Atmung. Tief einatmen und lange ausatmen und die Gedankenwolken so einfach aus dem Blickfeld pusten. Manchmal kommen die ganz hartnäckigen Problemwolken natürlich wieder, aber je öfter ihr sie aus eurem Blickfeld atmet und auf den schönen blauen Himmel schauen könnt, desto besser klappt es.

Ja, ich geb’s zu: Erstmal kommt man sich ein bisschen blöd vor, wenn man sich vorstellt, man liegt auf einer schönen grünen Blumenwiese und schaut in den Himmel und der Anfang ist echt schwierig. Aber, wenn man es einfach mal durchzieht und regelmäßig macht…. Schwupps… liegt man tatsächlich auf der Wiese und schaut in den Himmel. Mittlerweile schlaf ich tatsächlich recht fix – ohne störendes Gedankenkarusell – ein, wenn ich diese kleine Meditation mache. Probiert’s doch einfach mal aus… Schaden tut’s auf jeden Fall nicht.

Wolkenmeditation - schiebe den Stress einfach mal weg und komm zur Ruhe...

 

Was habt ihr für praktische Tipps und Ideen, um das Gedankenkarusell mal abzustellen und zur Ruhe zu kommen?

Ich freu mich über eure Kommentare. Lasst’s euch gut gehen und schiebt die Stresswolken einfach mal weg!

Euer

fräulein-stressfrei

 

 

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Gestresst? Hör dich glücklich!

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Früher war ich ‘ne richtige Leseratte…

Früher. “Damals” als ich noch Zeit hatte… Nach der Schule. Abends. Zwischendurch. Einfach dann, wenn ich Lust dazu hatte. Mittlerweile ist es eher so, dass ich mir ab und an ein neues Buch kaufe, motiviert anfange zu lesen bis mir die Augen zufallen… Und dann… Ja… Dann liegt es da. Und liegt und liegt und wartet darauf, dass ich iiiiiirgendwann mal wieder Zeit finde zum Lesen. Das Ende vom Lied? Ich hab ziemlich viele angefangene Bücher im Regal. “Hm… wie war das nochmal? Was hatte ich da schon gelesen? Ach… ich kann mich nicht erinnern. Und wenn ich jetzt nochmal von Vorne anfange…. Ach… Nee.”

Und ganz im Ernst… Ich sage zwar oft, ich habe für dieses und jenes keine Zeit, aber hey… Ja, klar hab ich noch etwas Zeit abends. Aber da ich auch an der Arbeit ziemlich viel lesen muss, hab ich eben einfach keine Muse mehr ein Buch zu öffnen. Ich muss mich irgendwie “berieseln” lassen um entspannen zu können. Früher bin ich also oft auf der Couch hängengeblieben und hab mich durch das sinnfreie Abendprogramm gezappt. Davon bin ich Gott sei Dank weg, denn es ist echt sinnfrei. Wir schauen nur noch bestimmte Serien und das zusammen, beim Abendbrot und meistens gemütlich im Bett. Und wenn wir das nicht machen, dann hab ich Stöpsel im Ohr. “Gestresst? Hör dich glücklich!” weiterlesen

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

So bescheuert dieses Sprichwort auch klingt, so wahr ist es auch…

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – echt jetzt?!

Ja, echt jetzt. Das Blöde an diesem Satz ist: wir haben ein negatives Verhältnis zu ihm. Denn wann hören wir dieses Sprichwort schon?! Immer dann, wenn uns jemand darauf hinweist, dass wir uns doch bitte erst “den wichtigen Dingen des Lebens“, sprich der Arbeit widmen und die schönen Dinge des Lebens “auf später verschieben” sollen.

Ich verbinde mit diesem Satz auch nur Negatives. Wie oft habe ich ihn in meiner Kindheit gehört? “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Du machst jetzt erst Hausaufgaben, danach kannst du Gameboy spielen oder raus gehen.” Wer kennt’s nicht?!

Kein Wunder, dass man sofort schlechte Laune bekommt. Als Erwachsener hört man den Satz zwar weitaus seltener, aber benutzt ihn vielleicht mittlerweile selbst ab und an bei seinen Kindern (obwohl man das eigentlich nie wollte – wie so vieles…).

Wenn du das Negative nicht aufschiebst,…

Niemand von uns tut gern Dinge, auf die er keine Lust hat, die ihm keinen Spaß machen oder die er nicht gut kann. Viele von uns haben tagtäglich Arbeiten zu erledigen, die sie lieber anderen überlassen würden. Jeder von uns kennt Dinge, die er vor sich her schiebt, weil ihm schon schlecht wird, wenn er nur daran denkt. Die Steuererklärung zum Beispiel.

Eins haben alle diese Dinge gemeinsam: Sie müssen erledigt werden. Das Leben ist kein Faultierhof. Leider.

Life begins after Coffee Photo by BRUNO CERVERA on Unsplash

Und soll ich euch was sagen? Je länger ihr diese Dinge vor euch her schiebt, desto unangenehmer werden sie. Irgendwann muss man nicht nur die Steuererklärung für 2015 noch erledigen, sondern auch die für 2016. Das Finanzamt hat ja nun auch schon öfter gemahnt. Für Rechnungen flattern teure Mahnungen ins Haus, der “Mount-Bügel-und-Wasch-mich” wird immer größer und an der Arbeit kommen “nette” Erinnerungsschreiben für diese eine “richtig blöde Sache”, die auf deinem “S(cheiß)-Stapel” gelandet ist.

Irgendwie habt ihr sie ja doch immer im Kopf. Ihr denkt immer daran, dass ihr Dieses oder Jenes uuuuunbedingt noch erledigen müsst. Sie stehen auf eurer To-Do-Liste, sie liegen in eurem Briefkasten oder tauchen nachts als fieses Wäschemonster im Traum auf 😉 …

Also: Ran da!

…kannst du dich schneller dem Positiven widmen.

Um motivierter zu sein, die Dinge wirklich anzupacken, solltet ihr euch tatsächlich mit “Vergnügen” belohnen. Denkt ganz genau darüber nach, wie eure Belohnung für die getane Arbeit aussehen kann. Ein entspanntes Bad? Ein Kinobesuch? Ein Friseurbesuch? Oder einfach ein schöner, ruhiger Waldspaziergang nachdem ihr die blöden Rechnungen bezahlt habt?

Wichtig ist, dass ihr euch tatsächlich darüber klar werdet, was euch gut tut und was ihr wirklich gerne macht. Noch besser ist’s natürlich, wenn auf eine negative Sache, zwei positive folgen können. Belohnt euch auf jeden Fall und beendet den Tag immer mit etwas Schönem. Auch wenn es nur eine klitzekleine Kleinigkeit ist. Eine Schüssel Vanilleeis mit Eierlikör und bunten Streuseln zum Abendbrot, nachdem ihr die Steuererklärung(en) eeeeeeendlich erledigt oder die blöden Rechnungen bezahlt habt. Und hey – vielleicht gibt’s ja auch tatsächlich ein bisschen Geld zurück. Denk positiv! 😉

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – echt jetzt?! Ja, echt jetzt. Das Blöde an diesem Satz ist: wir haben ein negatives Verhältnis zu ihm. Wie ihr dieses negativ behaftete Sprichwort positiv für euch nutzen könnt...

Altes Sprichwort – neu gedacht.

Ihr seht, mit ein bisschen positivem Denken, kann man dieses negativ behaftete Sprichwort ganz neu definieren. Vielleicht kommt’s hier auch auf die richtige Betonung an – probiert’s mal aus 😉

Außerdem kann man die schönen Dinge des Lebens auch viiiiiiiel besser genießen, wenn man keine blöden Dinge mehr im Hinterkopf oder auf der To-Do-Liste hat. So geht’s mir zumindest.

In diesem Sinne: Get shit done! Erst die Arbeit, dann kommt das Vergnügeeen!

Ich freu mich schon auf meine Schüssel Vanilleeis 🙂

Euer

fräulein-stressfrei
 

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