Vom Stress mit dem „Müssen“ und „Wollen“

Muss ich alles wollen, was ich kann? Kann ich alles tun, was ich will? Will ich alles machen, was ich muss?  Und vor allem: Wann das alles? 

Wenn der Tag nur aus „Müssen“ besteht…

musst du (haha) schleunigst etwas daran ändern.

Haushalt – muss das wirklich sein!?

In meinem Beitrag zum Thema „Das bisschen Haushalt macht sich von allein – eben nicht…“ habe ich euch schon einen kleinen Einblick in einen typischen Alltagsablauf bei mir gegeben. Aufstehen, Arbeit, Einkauf, Haushalt, Essen, Bett. Spannend oder? Und genau darum geht’s – unter anderem – auch heute. Um die Dinge, die sich in unserem Alltagstrott ansammeln. Dinge, die seit Jahren dazugehören und ihren festen Platz in unserem Alltagskalender haben. Dinge, mit denen wir in aller Selbstverständlichkeit aufgewachsen sind. Dinge, die einfach gemacht werden… müssen.

Wir alle haben sie. Diese Angewohnheiten, die fest in unserem Alltag integriert sind. Manche von ihnen wurden uns anerzogen. Wir kennen es nicht anders und es gibt eben Dinge, die genau so gemacht werden müssen. Andere Angewohnheiten haben wir uns – aus welchen Gründen auch immer – selbst anerzogen oder aufgezwungen. Das macht man eben so. Andere machen das so, also muss ich das auch so machen.

Nö. Eben nicht.

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Gestresst? Hör auf dich zu vergleichen!

Nach dem Lesen der Überschrift hat garantiert jeder von euch einen ganz bestimmten Gedanken oder eine Situation im Kopf. Nein?

„Nö, ich vergleich‘ mich eigentlich nie mit anderen. Ich bin wie ich bin und das ist auch gut so.“

Ok, dann bin ich eben diejenige, die es – irgendwie doch für uns alle – zugibt:

Wir vergleichen uns ständig mit anderen.

Vermutlich fällt es euch schon gar nicht mehr auf, weil dieses Vergleichen so alltäglich geworden ist, oder ihr wollt es einfach nicht zugeben. Vergleichen ist ja auch keine schöne Angewohnheit oder Charakterstärke, die man gerne zugeben würde. Wenn ich mich mit jemandem vergleiche, heißt das automatisch, dass ich vermutlich nicht selbstbewusst genug bin. Selbstbewusste Menschen brauchen ja keine Vergleiche, da sie wissen, sie machen ihre Sache gut und sind gut so, wie sie sind. Oder etwa doch? Vielleicht sind viele von ihnen ja so selbstbewusst geworden, da sie sich mit anderen verglichen und festgestellt haben, dass sie viel erfolgreicher, schöner, schlanker oder reicher sind. Sind sie denn überhaupt so selbstbewusst wie sie tun? Who knows.

Auf jeden Fall bin ich der festen Überzeugung, dass sich jeder von uns mit anderen vergleicht. Egal ob es positive oder negative Vergleiche sind. Niemand von uns maschiert mit Scheuklappen durch’s Leben und achtet nur auf sich.

Das fängt schon bei unseren Talenten oder Hobbies an. Hier schauen wir oft auf andere (Vorbilder, Mitspieler oder eben Gleichgesinnte) und nehmen uns an ihnen ein Beispiel, wenn sie Dinge besser können/beherrschen als wir. Das motiviert uns noch mehr für unser Hobby / unsere Leidenschaft zu brennen. Wir strengen uns noch mehr an um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Weiter geht’s an der Arbeit – faule Säcke oder Workaholics, Arschkriecher oder selbstbewusste Charakterköpfe, hilfsbereite Kollegen oder eben das unkollegiale Gegenteil… und mittendrin du.

Ganz automatisch vergleichst du dich mit deinem Umfeld, deinen Freunden/deinen Bekannten. Die neusten Errungenschaften (sei es im Kleiderschrank oder im Bett), der gebuchte Urlaub oder die Wohnungseinrichtung. Natürlich machst du das meistens nicht bewusst und hoffentlich nicht mit einem Anflug von Neid.

Oft stellst du bei deinen Vergleichen fest, dass du doch ganz zufrieden mit dir und deinem Leben bist. Das ist der Optimalfall.

Der umgekehrte Fall tritt allerdings fast genauso oft ein…

  • „Warum ist der Kollege eigentlich beliebter und erfolgreicher als ich?“
  • „Wie zur Hölle hat meine Nachbarin diesen Typen bekommen und warum bin ich immer noch Single?“
  • „Traumurlaub? – Würde ich mir auch gerne leisten können!“
  • „Wahnsinn, wie toll sie tanzen kann – ich kann kaum ohne Stolpern geradeaus laufen.“

Zack. Da ist sie. Die Unzufriedenheit.

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5 Basics für eine stressfreie Morgenroutine

Meine bisherige „Morgenroutine“?

Mein Wecker klingelt das erste Mal um 6 Uhr. Snooze. Umdrehen, wieder einschlafen. 6:10 Uhr. Snooze. 06:25. „Meine Güte, jetzt noch nicht… Ich träum doch noch!“ Snooze. Ähm… ja. Irgendwann gegen viertel vor Sieben gebe ich den Kampf mit dem Wecker auf, stelle ihn aus und taste nach meinem Handy. Oh, da lag wohl noch was auf meinem Nachttisch. Das liegt jetzt eben auf dem Boden. Handy gefunden. Sperre raus. Facebook an, Neuigkeiten checken. Danach geht’s zu Instagram, die neusten Bilder anschauen. Oh, ach du Sch…! 7:10 Uhr!

Schlafzimmer

Jetzt aber zack, zack! Raus aus dem warmen Bett, ab ins Bad. Auf dem Weg dahin bleibe ich natürlich im Türrahmen hängen, weil ich mal wieder zu schnell aufgestanden bin und mir das Geradeauslaufen noch etwas schwer fällt. Ab unter die Dusche. „Mensch, hab ich Durst. Und beeilen muss ich mich auch noch! Was zieh ich denn eigentlich an? Haare föhnen ist nicht mehr drin glaub‘ ich!“. 07:53 Uhr. Schnell einen Schluck aus der Wasserflasche, die sich glücklicherweise schon in meiner Arbeitstasche befindet. Kaffee gibt’s dann eben erst im Büro. Ab ins Auto und los. Wird eng heute. Mist, Frühstück vergessen! […].

Hört sich wenig nach Routine an? Richtig. Ein stressfreier Start in den Tag sieht anders aus! Aber eben genau so sah es bei mir morgens aus – wirklich. Jahrelang. Als ich noch mit dem Zug zur Arbeit fahren musste war’s besonders schlimm. Da verpasst man locker mal 2-4 Züge pro Monat. Natürlich habe ich mich in solchen Situationen über mich selbst geärgert, aber geändert habe ich nichts. Jede Sekunde Schlaf war mir heilig. Und so ließ ich es jeden Morgen auf’s Neue drauf ankommen. Oft war ich erst auf den letzten Drücker an der Arbeit oder sogar etwas zu spät. Manchmal saß ich dann eben ohne Ohrringe, ohne Frühstück oder ungeschminkt im Büro – Bravo. Hört sich alles eher nach Fräulein Chaos statt Fräulein Stressfrei an? Und genau deswegen ändert sich das jetzt!

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