Was bedeutet Freiheit?

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so
machen muss wie andere Menschen.“
– Astrid Lindgren
Zack. Ganz einfach, oder? Und schon sind wir mitten im heutigen Thema: Christin von Tellyventure und Kati von Secrets of a Girl haben eine wunderbare Blogparade ins Leben gerufen, bei der ich unbedingt mitmachen wollte. Nein. Ich musste. Es passt einfach wie die Faust auf’s Auge.

Es war einmal…

– erzähl mir von deinen Kindheitshelden. So lautet der Titel der Blogparade. Als ich klein war, liefen tatsächlich noch tolle Sachen für Kinder im Fernsehen. Ich bin mit den Mädels vom Immenhof, den Kindern aus Bullerbü, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, den Tieren, die den Wald verließen, Pumuckel, aber auch mit Mila, Chip & Chap, Tick, Trick & Track und den Dinos groß geworden. Mein Gott, war das ne schöne Zeit!

Du kommst aus der Schule, isst, machst Hausaufgaben, rufst deine Freundin an, die du gerade noch im Bus gesehen hast und dann ergatterst du dir die Familien-Fernsehbedienung. Mit einer Tüte sauren Gummibärchen sitzt du auf dem Sofa und kannst dich nicht entscheiden, ob du nun „die Kickers“ oder „die Rettungstruppe“ gucken sollst. Das waren dann auch schon die größten deiner Sorgen.

Du wünscht dich in deinen Ferien auf den Immenhof, läufst in Gedanken durch die gefährlichen Wälder wie Ronja und träumst schlecht von Gundel Gaukeley (ja, tatsächlich.).

Und irgendwann kommt sie. Die Zeit, in der du dich auf einmal zu alt für „Trickfilme“ und „Kindersendungen“ fühlst. Ja – mit 13 können solche komischen Gedanken schon mal aufkommen. Aber keine Sorge – das geht wieder vorbei. Für seine Kindheitshelden wird man nämlich NIE zu alt!

Wenn dich deine Kindheitshelden bis heute begleiten…

Ja, so ist das nämlich. Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie die anderen. Und wisst ihr eigentlich wie schön das ist, wenn man sich an einem verregneten Sonntagnachmittag mit einem heißen Kakao, ein paar Süßigkeiten und ner Kuscheldecke auf’s Sofa verzieht und einfach mal ne Folge Michel aus Lönneberga guckt?

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Astrid Lindgren

Nö?

Als Erwachsener (wer hat eigentlich gesagt, dass ich bei diesem Blödsinn mitmache?!) guckt man keine Kindersendungen mehr. Achso. Ja. Ok. Ich mach das aber, wenn ich Lust darauf habe. So. Und genau da sind wir bei meiner liebsten Kindheitsheldin angekommen: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – kurz: Pippi.

…und dir die wichtigsten Dinge im Leben beibringen.

Pippi vermittelt Kindern nämlich etwas ganz Wichtiges: Es gibt nur die Grenzen, die du dir selbst setzt. Du bist toll und einzigartig, so wie du bist und kannst alles schaffen. Nichts ist unmöglich. Das Leben ist schön und steckt voller Wunder. Du musst sie dir nur nehmen.

Sei Pippi – nicht Annika.

So knapp – so vielsagend.

Im Leben geht es nicht darum, immer schön artig und brav zu sein. Es geht nicht darum, wie strebsam man in der Schule ist. Es geht nicht darum, dass man eine tolle Hausfrau oder ein fleißiger Arbeiter ist. Es geht nicht darum, nicht aufzufallen. Es geht nicht darum, immer alles richtig zu machen. Es geht nicht darum, immer der Norm zu entsprechen.

Es geht darum, wie schön und bunt du dir das Leben malst. Es geht um die Abenteuer. Es geht um deine Abenteuer. Es geht um dein Glück und deine Einzigartigkeit. Es geht um deine Freiheit.

Für mich bedeutet Freiheit, dass ich öfter Pippi sein kann, als Annika sein zu müssen.

In diesem Sinne:

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

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dankbarkeit

Ist Dankbarkeit etwa völlig aus der Mode gekommen?

Wer kennt’s nicht? Diese Tage, an denen einfach alles schief geht, man von allem und jedem genervt ist und sich nur noch fragt: „Warum? Und warum ausgerechnet ich?“.

 

Nachdem der Wecker den 30-minütigen-Snooze-Kampf gewonnen hat, bleibt man auf dem Weg ins Bad erstmal mit dem Fuß im Türrahmen hängen. „Schönen, guten Morgen auch! Ich freu‘ mich auch, dass ich wach bin.“ Regen, draußen ist’s noch dunkel – ab an die Arbeit. Der Kollege im Nebenzimmer hat eine Laune, als wäre sein Haus heute Nacht abgebrannt und der Schreibtisch ist unter dem Berg von Arbeit kaum zu erkennen. Super! Pünktlich Feierabend ist dann heute auch nicht drin. In der Mittagspause kippt man sich einen kleinen Schluck vom Latte Macchiato über’s helle T-Shirt. Prima.

Endlich zu Hause angekommen, macht man die Tür auf, freut sich auf einen gemütlichen Feierabend und stolpert direkt über zwei Wäschekörbe. Der Inhalt wollte dann auch nochmal gebügelt bzw. sortiert werden. Heute Morgen standen die doch noch nicht, oder? Oh Mann… Im Wohnzimmer wartet schon dein Gegenstück mit ebenso mieser Laune. Wunderbar. Ein kleiner Zoff am Abend ist aller Wahrscheinlichkeit nach vorprogrammiert. Nachdem er dir dann die neuste Rechnung für die Reparatur des Autos gezeigt und dir von der eben gerade kaputt gegangenen Spülmaschine erzählt hat, ist dann auch wirklich Schluss mit Lustig! Was soll das denn? Warum gerade ich?

 

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