dankbarkeit

Ist Dankbarkeit etwa völlig aus der Mode gekommen?

Wer kennt’s nicht? Diese Tage, an denen einfach alles schief geht, man von allem und jedem genervt ist und sich nur noch fragt: „Warum? Und warum ausgerechnet ich?“.

 

Nachdem der Wecker den 30-minütigen-Snooze-Kampf gewonnen hat, bleibt man auf dem Weg ins Bad erstmal mit dem Fuß im Türrahmen hängen. „Schönen, guten Morgen auch! Ich freu‘ mich auch, dass ich wach bin.“ Regen, draußen ist’s noch dunkel – ab an die Arbeit. Der Kollege im Nebenzimmer hat eine Laune, als wäre sein Haus heute Nacht abgebrannt und der Schreibtisch ist unter dem Berg von Arbeit kaum zu erkennen. Super! Pünktlich Feierabend ist dann heute auch nicht drin. In der Mittagspause kippt man sich einen kleinen Schluck vom Latte Macchiato über’s helle T-Shirt. Prima.

Endlich zu Hause angekommen, macht man die Tür auf, freut sich auf einen gemütlichen Feierabend und stolpert direkt über zwei Wäschekörbe. Der Inhalt wollte dann auch nochmal gebügelt bzw. sortiert werden. Heute Morgen standen die doch noch nicht, oder? Oh Mann… Im Wohnzimmer wartet schon dein Gegenstück mit ebenso mieser Laune. Wunderbar. Ein kleiner Zoff am Abend ist aller Wahrscheinlichkeit nach vorprogrammiert. Nachdem er dir dann die neuste Rechnung für die Reparatur des Autos gezeigt und dir von der eben gerade kaputt gegangenen Spülmaschine erzählt hat, ist dann auch wirklich Schluss mit Lustig! Was soll das denn? Warum gerade ich?

 

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