#MyStressStory – Wibke

„Was für ein Tag, dieser 09. Juli vor ein paar Jahren. Eigentlich ein richtig schöner Sommertag: 34 Grad im Schatten, strahlend blauer Himmel, da kann doch nichts passieren – dachte ich. Bis zu dem Zeitpunkt als nichts mehr ging, ein totaler körperlicher und psychischer Zusammenbruch, Fahrt in die Klinik:

Diagnose Burnout.

Hallo, ich bin Wibke und der besagte 09. Juli ist jetzt fast 8 Jahre her. Damals war ich Mitte 30. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Und das ist gut so. Denn mein Burnout war mein Wendepunkt in meinem Leben. Dafür bin ich heute sehr, sehr dankbar. Denn ich habe früher ein Leben gelebt, das ich nicht wirklich leben wollte. Ich war Inhaberin einer eigenen Redneragentur, war ständig busy und sehr dienstleistungsorientiert. Ich besuchte fleißig Netzwerkveranstaltungen, war in einer jahrelangen Beziehung, wohnte in einer schicken Altbauwohnung, shoppte Berlin mehr oder weniger leer und machte Wochenendtrips ins Ausland. Doch wozu das alles? „Weil man es halt so macht.“

Diagnose Burnout - Wibke erzählt ihre Geschichte vom Burnout über Selbstfindung bis hin zur Expertin für Burnout, Inspirationsgeberin und Mutmacherin.

Der Scherbenhaufen danach.

Nach meinem Crash und einem 5-wöchigen (viel zu kurzem!) Klinikaufenthalt, stand ich damals gefühlt vor einem Scherbenhaufen. Mein Leben war zusammengebrochen: Denn ich konnte erst einmal nicht mehr arbeiten, hatte somit keine Einnahmen mehr, der Partner hatte sich Hals über Kopf von mir getrennt, Freunde und Familie ließen sich auch nicht mehr blicken. Was nun?  „#MyStressStory – Wibke“ weiterlesen

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#MyStressStory – Petra

Heute erzählt uns Petra ihre StressStory und zwar etwas anders: Kurz, knapp, verständlich und zum Mitfühlen.

Pausen sind für Looser.

„Nach vier Jahren war dann Schluss. Nicht, weil ich ihn nicht mehr mochte, sondern weil ich mich nicht mehr mochte, wie ich bin, wenn wir zusammen waren.

Danach die große Liebe.

Ein Umzug von schlappen 250 Kilometern.

Ich will’s gut machen. Vor’m dreißigsten Lebensjahr noch Mama werden.

Das erste Kind – ein voller Erfolg. Ein Wonneproppen – blondes Haar und blaue Augen.

Mein Partner war oft wochenlang unterwegs. Bergführer, Abenteurer, selbstständig.

Ich will’s ja korrekt machen, also stehen zwei Kinder am Plan. Worauf noch warten?

Wir sind gesegnet – es klappt gleich wieder: ein positiver Schwangerschaftstest.

Doch was ist das? Rückenschmerzen.

Unerträglich.

Immer mehr…

Immer mehr Bauch, immer mehr Schmerzen.

Die Entbindung.

Rückenschmerzen.

Acht Monate dahinleben, ohne sitzen und entspannen – nur Schmerzen und funktionieren.

Den Kindern gerecht werden. Meiner Mutterrolle gerecht werden.

Ich will’s für alle passend machen. Sechs Monate stillen müssen sein. Also durchhalten, ohne Schmerzmittel.

Egal, wie groß die Schmerzen sind. Egal, was es kostet. „#MyStressStory – Petra“ weiterlesen

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#MyStressStory – Sonja

Ich freue mich riesig, dass ich euch heute einen weiteren Beitrag aus der Projektreihe #MyStressStory präsentieren kann. Sonja und ich haben uns erst vor Kurzem auf Instagram kennengelernt und ich bin froh, dass sie ihre Geschichte für uns aufgeschrieben hat.

Erzähl uns deine Geschichte, liebe Sonja.

„Liebe Anna,

mein Name ist Sonja. Ich bin 30 Jahre jung, arbeite als Spiritual Lifecoach und Tierkommunikatorin. Meine Vision ist es, möglichst vielen Menschen zu helfen, aber dazu musste ich vor einigen Jahren erst einmal mir selbst helfen.

Ein ganz normales Leben…

Ich hatte ganz lange ein klares Ziel vor Augen: Studieren und dann den Doktortitel machen. Der Studienalltag machte mir Spaß und ich bekam sofort eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität nach meinem erfolgreich absolvierten Studium. Ich hatte keinen Zweifel daran jemals etwas Anderes zu machen als in der Forschung und Lehre zu arbeiten. Den Doktortitel zu erwerben bedeutete mir sehr viel. Ich hatte die Vorstellung, dass mit diesem akademischen Grad alle meine Selbstzweifel verschwinden würden und ich ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen würde. Aber das Universum hatte einen viel besseren Plan für mich. Im Jahr 2014 wurde mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Ich hangelte mich von einem zum anderen befristeten Arbeitsvertrag bis ich schließlich nicht wusste, ob mein Arbeitsvertrag verlängert wird. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich schon an meiner Doktorarbeit geschrieben und war total überrumpelt als ich erfahren habe, dass mein Vertrag diesmal nicht verlängert werden kann. Zu dieser Zeit wurde ich mit starken Existenzängsten und Sinnkrisen konfrontiert. Diese Ängste setzten mich zum ersten Mal ganz starkem Dauerstress aus, denn ich wusste nicht, wie es weitergehen soll. Das Leben, was ich mir so schön ausgemalt hatte, glich einer Seifenblase, die zerplatzte. In all meinen Sorgen und Ängsten, erzählte ich meinen Freunden von meiner Situation und zeitgleich wurde ich immer unzufriedener mit meinem Job. „#MyStressStory – Sonja“ weiterlesen

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