Die fünf besten Tipps für stressige Zeiten

Dies ist meine persönliche Liste mit den fünf besten Tipps, wie ihr es durch stressige Situationen schafft. Ihr habt einen tollen Tipp, mit dem ihr die Liste gerne ergänzen möchtet? Schreibt mir einfach einen Kommentar. Vielleicht können wir uns so gegenseitig Anregungen geben und die nächste Stresssituation gelassener meistern.

 

1. Kein Multitasking – mach eins nach dem anderen!

Du bist völlig gestresst und weißt im Moment gar nicht weiter? Die Gedanken kreisen in deinem Kopf und bilden nur ein dickes Knäul? Wo fängst du am besten an? Was machst du zuerst? Warum ausgerechnet du? Wie sollst du das alles schaffen?

Stop.

Alles auf einmal geht eben nicht. Und es bringt noch weniger, wenn du dir über alles Gedanken machst. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, in dem du dich einfach mal runterfahren und sortieren musst. Wie? Ganz einfach. Du erstellst dir jetzt eine To-Do-Liste. Ja, hört sich erstmal blöd und unnötig an – ist es aber nicht. Setz dich hin und schreib alle Aufgaben und wichtigen Dinge / Besorgungen auf, die du im Kopf hast. Einmal auf Papier, kann es auch nicht wieder vergessen werden. Nun sortierst du das ganze nach Wichtigkeit. Die Dinge, die garantiert nicht warten können und echt wichtig sind, kommen ganz oben hin. Allein, wenn du dir Gedanken darüber machst, was denn das Wichtigste auf deiner Liste ist, fällt dir vermutlich auf, dass viele Dinge gar nicht so dringend sind, wie sie scheinen.

Wenn du die Liste fertig hast, kommt der nächste Schritt: das Zeitmanagement. Vielleicht hast du schon ein paar Dinge auf die To-Do-Liste für Morgen verschoben, da du festgestellt hast, dass sie einfach Zeit haben. Falls nicht, dann tu es jetzt. Ich wette, es sind immer Dinge dabei, die warten können. Du musst nicht alles auf einmal erledigen. Die Welt geht nicht unter, wenn du morgen erst die Zalando-Rechnung überweist oder die Wohnung wischt.

 

Kopfhörer auf - einfach mal abschalten

2. Kopfhörer auf!

Was ich mache, wenn mir alles zu viel wird und es um mich herum einfach zu hektisch ist? Ich stöpsel meine Kopfhörer ein, lasse meine Lieblingsmusik laufen und schalte einfach mal ab.

Probier’s mal aus. Sinnvollerweise hast du hierbei den Flugmodus an, damit dich auch echt niemand stört und du auch keine Whats-App-Gruppennachrichten oder Facebookbenachrichtigungen erhältst. Die können auch mal ein paar Minuten warten. Schotte dich für ein paar Minuten ab. Höre deine Lieblingssongs oder ein Kapitel deines aktuellen Hörbuchs.

Ich höre im Moment – ziemlich passend 😉 – „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“* (*Affiliatelink)

Probier‘s einfach mal aus – bei mir klappt das echt gut und danach kann ich mich wieder relativ gelassen dem stressigen Alltag stellen.

 

3. Raus an die frische Luft!

Ja, ja – das hat Mama früher auch immer gesagt, ist klar. Aber tatsächlich bewirkt frische Luft manchmal wahre Wunder. Wenn du einen stressigen Vormittag im Büro hattest und von deinen Kollegen oder deinem Chef dermaßen genervt bist, warum verbringst du die Mittagspause dann nicht einfach mal an der frischen Luft statt in der Kantine? Im besten Fall hast du einen Park in der Nähe oder einen kleinen Wald. Geh einfach mal ein paar Schritte, atme die frische Luft, schau dich um und lenke deine Gedanken auf das Wesentliche. Ist es nicht schön, dass du das gerade überhaupt machen kannst? Du bist gesund, du hast Arbeit, du kannst gerade einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Wird der Bürostress von heute Vormittag bei diesen Gedanken nicht etwas kleiner?

Natürlich kann man jeden Stress nicht einfach mit frischer Luft wegatmen. Aber in vielen stressigen Situationen ist der kurze Ausweg an die frische Luft wirklich Gold wert.

Perfekt und vorbeugend ist’s natürlich, wenn du das regelmäßig machst. Heißt, du gehst regelmäßig eine kleine Runde spazieren, joggen oder machst sogar Yoga an der frischen Luft. Hier kannst du dich abreagieren, runterfahren und entspannen. Regelmäßig ein paar Minuten an der frischen Luft als Ausgleich für den stressigen Alltag. Du musst nur anfangen. Wie wär’s gleich mit heute? 😉

 

4. Überprüfe deine Gedanken!

Manches ist einfacher als es scheint. Negatives Denken erzeugt negatives Fühlen. Wer immer negativ denkt, der scheint das Unglück förmlich anzuziehen. Es ist, als hast du eine kleine Gewitterwolke über dir, aus der es ab und an blitzt, donnert und hagelt. Wie wär’s, wenn du einfach mal versuchst die Sonne über dir scheinen zu lassen? Lächle mal. Einfach so. Auch, wenn dir gar nicht zum Lächeln zumute ist. Lächeln und Lachen helfen gute Laune zu bekommen ud Gewitterwölkchen zu vertreiben. Wer mehr hierüber wissen möchte, schaut sich einfach mal dieses Video von der wunderbaren Vera Birkenbihl an.

Wichtig ist einfach, dass du die Dinge etwas relativierst. Denke immer daran, dass du nicht perfekt sein musst. Niemand muss perfekt sein. Du bist gut so, wie du bist. Du musst nicht schlecht über dich denken, weil du dieses oder jenes heute nicht erledigt hast, nicht kannst oder nicht schaffst. Es ist ok. Einfach so. Vielleicht schaffst du es das nächste Mal oder erledigst es eben morgen. Die Welt wird heute deswegen auf jeden Fall nicht unter gehen (außer in deinem Kopf, wenn du weiter so negativ denkst).

 

5. Nimm dir Zeit für dich!

…und das meine ich auch so. Wenn der blöde Tag einfach mal wieder mega anstrengend und stressig war – mach einfach mal ne Pause.

die fünf besten Tipps für stressige Zeiten

Einige berufstätige Mütter von Kleinkindern fragen sich wahrscheinlich jetzt gerade, ob ich noch alle Kerzen auf der Torte habe, aber ja… auch ihr könnt euch doch sicher wenigstens 10 bis 30 Minuten am Tag freischaufeln um mal ganz in Ruhe zu baden, einen Kaffee zu trinken, euch die Fingernägel zu lackieren, online shoppen zu gehen oder einfach ein Kapitel aus dem Buch zu lesen, was schon seit Ewigkeiten auf dem Nachttisch liegt und einstaubt. Oder? (*da hat sie sich aber ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt* *wegduck*)

Ein paar Minuten nur für sich selbst sollten an jedem Tag für jeden von uns drin sein.

Gönn dir den Luxus auch mal „Nein“ zu sagen, wenn wieder jemand fragt, ob du „nicht mal ganz schnell nebenbei“ dies oder jenes tun könntest. Du musst nicht immer für alle sofort springen. In diese Rolle hast du dich vermutlich über die Jahre stecken lassen, da du immer hilfsbereit bist und zu allem „ja“ sagst. Aber mal ein kleines „Nein“  um dir ein paar Minuten Zeit für dich freizuschaufeln, wird sicher niemandem weh tun, oder? Dies gilt im Büro, Zuhause und auch im Freundes- und Bekanntenkreis.

 

Habt ihr Ideen und Tipps, wie man es besser durch stressige Zeiten schafft? Schreibt mir gern einen Kommentar.

Lasst es euch gut gehen!

Euer

fräulein-stressfrei

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Danke für's Teilen, ihr tollen Menschen!

Sommerloch.

Jeden Montag findet ihr hier MontagsMemos. Jeden Donnerstag einen Beitrag. Jeden Donnerstag? Nö. Heute nicht.

Denn ich befinde mich im herrlichen Sommerloch. Ich habe seit Montag drei Wochen Urlaub. Endlich. Die habe ich mir auch wirklich verdient, finde ich. Am Dienstag haben wir den Festivalmodus angeschaltet, sind mit unseren Freunden, viel kühlem Fass- und Dosenbier, großem Pavillon, guter Laune und viel Musik in Richtung Open Flair gestartet. Ihr wisst ja: Meine etwas andere Art mich zu entspannen. Eine Camping-Kleinstadt, Musik, tanzen, Flunkyball, Kopfschmerzen und gaaaaanz viele tolle Menschen um mich herum. Einmal im Jahr brauche ich das. Wirklich. Weg vom Alltag. Das ist eben meine etwas andere Alltagsflucht.

Wer möchte, schaut gerne bei Instagram vorbei. Vermutlich gibt’s ein paar Festival-Eindrücke in den Stories. 😉

Nächsten Donnerstag geht’s hier – wie gewohnt – weiter.

Liebe Grüße, bleibt gesund und genießt jeden Sonnenstrahl, den ihr einfangen könnt.

Wir lesen uns dann nächste Woche wieder.

 

Sommerloch

Danke für's Teilen, ihr tollen Menschen!