Gestresst? Hör dich glücklich!

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Früher war ich ’ne richtige Leseratte…

Früher. „Damals“ als ich noch Zeit hatte… Nach der Schule. Abends. Zwischendurch. Einfach dann, wenn ich Lust dazu hatte. Mittlerweile ist es eher so, dass ich mir ab und an ein neues Buch kaufe, motiviert anfange zu lesen bis mir die Augen zufallen… Und dann… Ja… Dann liegt es da. Und liegt und liegt und wartet darauf, dass ich iiiiiirgendwann mal wieder Zeit finde zum Lesen. Das Ende vom Lied? Ich hab ziemlich viele angefangene Bücher im Regal. „Hm… wie war das nochmal? Was hatte ich da schon gelesen? Ach… ich kann mich nicht erinnern. Und wenn ich jetzt nochmal von Vorne anfange…. Ach… Nee.“

Und ganz im Ernst… Ich sage zwar oft, ich habe für dieses und jenes keine Zeit, aber hey… Ja, klar hab ich noch etwas Zeit abends. Aber da ich auch an der Arbeit ziemlich viel lesen muss, hab ich eben einfach keine Muse mehr ein Buch zu öffnen. Ich muss mich irgendwie „berieseln“ lassen um entspannen zu können. Früher bin ich also oft auf der Couch hängengeblieben und hab mich durch das sinnfreie Abendprogramm gezappt. Davon bin ich Gott sei Dank weg, denn es ist echt sinnfrei. Wir schauen nur noch bestimmte Serien und das zusammen, beim Abendbrot und meistens gemütlich im Bett. Und wenn wir das nicht machen, dann hab ich Stöpsel im Ohr. „Gestresst? Hör dich glücklich!“ weiterlesen

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Schiebe dein Leben nicht auf!

…tja, das hört sich erstmal einfacher an, als es tatsächlich ist.

Lebe jetzt!

„Leben? Ich lebe doch. Ich atme, ich bewege mich von A nach B, ich stehe morgens auf, gehe an die Arbeit,…“

Ja, ja, schon klar. Wir leben alle. Irgendwie. Manche von uns aber mehr gefangen im Alltagskarusell als andere.

In letzter Zeit ist mir wieder so schlimm aufgefallen, wie fest man doch in seinem Alltag steckt. Man wartet am Monat auf den Freitag. Im Winter auf den Sommer. Nach dem Urlaub auf den nächsten. Man schiebt den Kinderwunsch auf, da es beruflich gerade nicht passt. Schokokuchen gibt es erst wieder nach der Diätphase. Und wenn endlich die Rente naht, wird dann auch die Weltreise geplant…

Und dann? 3 Wochen vor’m wohlverdienten Ruhestand, Herzinfarkt auf’m Bürostuhl. Zack. Bumm. Das war’s. Von der Welt nicht viel gesehen. Aber im Büro war er immer pünktlich.

Hör auf, dein Leben aufzuschieben!

Und ganz im Ernst… solche Geschichten hört man irgendwie nicht zu selten, oder? Plötzliche Krebsdiagnose mit 45, Schlaganfall mit 53,…

Und genau das macht mir ziemlich Gedanken und stresst mich. Denn auch ich stecke viel zu sehr im Alltag fest. Auch, wenn ich mir immer mal wieder das Gegenteil vornehme…

Was würdest du tun, hättest du nur noch ein Jahr zu leben?

Ich denke, genau diese Frage sollten wir uns stellen und die Dinge, die uns einfallen auf die sogenannte „Löffelliste“ schreiben. Natürlich ist der Punkt „Einen Kredit über 50.000 € aufnehmen und es dann so richtig krachen lassen“ nicht so sehr sinnvoll. Ist klar, oder? 😉

Auf die Löffelliste schreibt ihr einfach alle Dinge, die ihr gerne noch machen möchtet, bevor ihr den Löffel abgebt. Wie der Name schon sagt… 😉 Dinge, die ihr schon ewig vor euch her schiebt. Dinge, die ihr euch sehnlichst wünscht. Dinge, auf die ihr spart.

Löffelliste

Und dann fangt ihr an und arbeitet diese Liste ab. Einen Punkt nach dem anderen… Setzt euch Ziele, die nicht allzu fern in der Zukunft liegen. Fangt einfach an. Jeden Tag nur stur an die Arbeit zu gehen, auf das nächste Wochenende zu warten und so zu leben, „wie es eben erwartet wird“ ist nicht die richtige Definition von „leben“. Auch, wenn ihr es so von euren Eltern oder Großeltern vorgelebt bekommt und es gefühlt alle anderen um euch herum genauso machen. Nö. Schwimmt doch einfach mal gegen den Strom und macht es anders.

Ich bekomm’s echt auch zu selten hin. Aber… wenn auch nur ein einziger von euch, der diesen Beitrag gerade liest, es schafft einen seiner Träume in naher Zukunft in Angriff zu nehmen, dann hab ich mein Ziel hier auf jeden Fall erreicht! 😉

Warum hat man Angst vor dem Tod?

Ich denke, viele Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie mit ihrem Leben bzw. dessen Verlauf nicht zufrieden sind. Jemand, der immer versucht die Dinge zu tun, die er liebt, der braucht am Ende seiner Tage auch nicht traurig sein, dass er gehen muss. Wenn ich alt bin, möchte ich auf keinen Fall Dinge wie „Was habe ich nur alles verpasst?!“, „Ach hätte ich doch…“, „Wäre ich doch mutiger gewesen dies oder jenes zu tun oder nicht zu tun…“, sagen.

Ich möchte – soweit mir die Gelegenheit gegeben wird – kurz vor meinem Tod sagen, dass ich ein glückliches Leben hatte, alle Probleme mit Mut angepackt und gelöst und immer so gelebt habe, wie ich es wollte. Ich möchte mir die meisten meiner Wünsche und Träume erfüllt haben.

Was erwartest du vom Leben?

Ich mache es mir zu meinem obersten Ziel glücklich zu sein und ein erfülltes Leben zu leben. Ich möchte vom Leben und von den Menschen, die mir in meinem Leben begegnen nicht zu viel erwarten. Je mehr wir erwarten und erhoffen, desto unglücklicher werden wir. Ich weiß, dass ich allein für mein Leben und mein Glück verantwortlich bin. Ich weiß, dass ich es jetzt schon bereue viele Dinge bisher immer noch nicht getan zu haben. Ich kann immer noch kein Spanisch. Ich war immer noch nicht in Irland. Ich kann auch immer noch keine Gitarre spielen. Ich saß noch nie mit einem Glas Rotwein und einem guten Buch in der Hand auf einem Campingplatz in Südfrankreich mit Blick auf’s Meer. [to be continued…] WEIL… (sowas Blödes, ne?! Jetzt kommt die Ausrede Nr. 1) ich bisher einfach keine Zeit dafür hatte vor lauter Alltag.

Seht ihr, was ich meine? Ich weiß ganz genau, was ich bisher falsch gemacht habe und schaffe es aber immer noch nicht wirklich etwas zu ändern, weil ich so in meinem blöden 0815-Alltag feststecke. Woher soll ich auch die Kohle für all diese schönen Träume nehmen? (Frage Nr. 1, welche es noch zu lösen gilt… Spenden sind willkommen 😀 )

Wie auch immer… Mit diesem Blogbeitrag fange ich an… Ich hab’s euch zumindest schon mal erzählt 😉

Euer

fräulein-stressfrei

 

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Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit

Totensonntag ist vorbei und es „darf“ wieder nach Herzenslust weihnachtlich dekoriert werden. In vielen Fenstern leuchten schon die Lichterketten, vor den Türen sitzen Holzrentiere und vereinzelt stehen auch schon die Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern. Die Einkaufsstraßen füllen sich und das entspannte Bummeln neigt sich dem Ende zu. Die Jagdsaison ist eröffnet. Weihnachtsschnäppchen an jeder Ecke. Für die komplette Familie, den Partner, die Freundinnen, die Kollegen und den Postboten werden Geschenke gekauft. Heiligabend rückt immer näher. Plätzchen werden im Akkord gebacken, die Wohnung gesäubert und dekoriert, das Festessen geplant. Kommt Tante Erna dieses Jahr mit ihrem saufenden Lebensgefährten oder verschonen sie uns? Ob Schwiegermutter endlich mal gute Laune hat oder die Stimmung wieder auf den Gefrierpunkt sinkt dank dem Schwiegerdrachen?! Hab ich eigentlich was vergessen? Scheiße!! Das blöde Wichtelgeschenk! Mist. Nochmal los. Was kauf ich da nur? Jedes Jahr das gleiche Chaos…

Stress in der Weihnachtszeit – muss das sein?!

Nö. Lasst es einfach mal ein bisschen entspannter angehen. Das ist alles Einstellungssache, ihr Lieben!

Ich bin wirklich kein Grinch. Ich mag Weihnachten. Echt. Allerdings finde ich es teilweise einfach nur übertrieben, wie an diese ganze Sache rangegangen wird.

Natürlich ist es anstrengend, wenn man eine große Familie hat oder sogar zwei oder drei (Dank Trennungen o.ä.), die man an den Feiertagen unter einen Hut bringen muss. Aber wenn Weihnachten in Stress ausartet und ich mir gar nicht mehr merken kann, wann ich wo zum Essen und Geschenke auspacken sein muss und evtl. noch Stunden auf vollen Autobahnen und in der Küche verbringe, dann hab ich auf die ganze Nummer echt keine Lust mehr…

Manche Dinge lassen sich nicht vermeiden, andere dafür umso besser. Also hab ich euch nachfolgend einfach mal ein paar Anregungen zusammengetragen, damit die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest bei euch eventuell auch etwas stressfreier werden.

Denn…

Weihnachten soll schön werden – nicht perfekt!

Weihnachten soll schön werden - nicht perfekt.

  1. Vielleicht vereinbart ihr in der Familie einfach, dass nur noch die Kinder Geschenke bekommen. Dieses ewige Hin- und Herschenken ist teilweise einfach nur stressig. Jeder zerbricht sich den Kopf, was er dem anderen schenken könnte… Schenkt euch doch einfach eine schöne gemeinsame Zeit! Ganz einfach. Von gemeinsamer Zeit hat man ja meistens eh zu wenig…
  2. Wenn ihr Geschenke kauft, dann kauft sie frühzeitig und nicht 3 Tage vor Weihnachten. Macht euch eine Liste, was ihr wem schenken möchtet. Sammelt frühzeitig Ideen und kauft die Dinge entspannt ein und nicht in überfüllten Läden umringt von gestressten Menschen mit hochgradigem Weihnachtsfieber.
  3. Müssen es tatsächlich 6 verschiedene Sorten Plätzchen sein? Reichen nicht auch 2 oder 3?
  4. Muss tatsächlich die gesamte Wohnung weihnachtlich dekoriert sein? Reicht es nicht, wenn der Baum steht und hier und da eine kleine Kleinigkeit? Ganz schlicht und unaufdringlich. Wie wär’s damit? Weniger zum Hinstellen heißt auch gleichzeitig weniger zum Wegräumen.
  5. Es muss nicht der schönste, teuerste und größte Weihnachtsbaum sein. Wir kaufen uns jedes Jahr am 23. ganz in Ruhe einen Baum, den niemand haben wollte und der alles andere als perfekt ist. Wir nehmen ihn mit, denn er hat auch ein Recht darauf schön geschmückt zu werden. Individuell statt breite Masse. Auch ein unschöner Baum will Weihnachten feiern. Außerdem macht das Schmücken viel mehr Spaß und der Baum sorgt auf jeden Fall für Lacher. (Was allerdings für mich gar nicht geht: Plastikweihnachtsbäume. Das ist so … Ich weiß gar nicht, wie ich es nennen soll. Nicht schön auf jeden Fall. Praktisch ja, schön nein.)
  6. Vielleicht verbringt ihr Heiligabend nur mit der engsten Familie (Eltern und Partner) – ohne viel Aufwand und geht dann entspannt am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag mit der restlichen Familie essen (Vorsicht: frühzeitig buchen ;)). Niemand hat Aufwand, Dreck und ein Platzproblem zuhause. So machen wir’s.
  7. Falls sich doch die gesamte Verwandtschaft zum gemeinsamen Weihnachtsessen verabredet, müssen es nicht unbedingt 5 Gänge sein, oder? Es ist schließlich kein Kochwettbewerb, sondern geht um die gemeinsame Zeit mit der Familie.
  8. Habt ihr in den vier Wochen vor Weihnachten noch Zeit für einen entspannten Weihnachtsmarktbesuch oder zum Schlittschuh laufen? Nein? Dann solltet ihr euch die unbedingt nehmen.
  9. Aufgaben verteilen! Auch der Mann kann den Baum schmücken, die Weihnachtseinkäufe erledigen oder beim Wohnung dekorieren helfen. Das ist nicht ausschließlich Job der Frau.
  10. Wenn ihr genervt seid, wenn ihr seht, dass eure Kinder von der Verwandtschaft zu Weihnachten „nur Schrott“ geschenkt bekommen, dann redet doch vorher mit ihnen und vielleicht „verteilt“ ihr nächstes Jahr die Geschenke oder macht eine Liste und nebenher gibt’s nur einige Kleinigkeiten. Somit könnt ihr sichergehen, dass es Geschenke gibt, die auch euch als Eltern passen und nicht nur die Wohnung vollmüllen 😉
  11. Geht auf die „Nettigkeiten“ der Schwiegermutter an Heiligabend einfach nicht ein. Ich weiß, das ist ziemlich schwer… Vermeidet Diskussionen und Streitigkeiten, wenn irgendwie möglich. Oder ladet sie einfach nicht ein?! Ok, das war böse, ich geb’s ja zu. 😉
  12. Gönnt euch auf jeden Fall regelmäßig Auszeiten, damit ihr nicht durchdreht 😛

…und immer daran denken: Weihnachten soll schön werden – nicht PERFEKT!

Also entspannt euch und genießt die Zeit mit euren Lieblingsmenschen.

Zeit ist das Wichtigste was wir haben und mit unseren Familien teilen können.

Auf eine entspannte Weihnachtszeit!

Euer

fräulein-stressfrei

 

 

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