Unordnung und Chaos!? Finde deinen Weg zum stressfreien Wohnen.

Chaos außen – Chaos innen?

Kennt ihr das vielleicht auch noch aus der Schule oder dem Studium? Bevor ich tatsächlich angefangen habe zu Lernen, wurde das Zimmer oder die Wohnung aufgeräumt und war blitzblank geputzt. Erst dann saß ich zufrieden an meinem Schreibtisch, schaute mir zufrieden die Ordnung an und konnte endlich anfangen zu lernen. Viele sagen, dass es bei Ihnen eine Art von „Aufschieberitis“ ist. Erst alle anderen Dinge erledigen, die schon seit Ewigkeiten anstehen, bevor man sich an das unangenehme Lernen setzt…

Bei mir war das irgendwie anders. Ich wollte ja lernen, aber ich konnte nicht. Einfach, weil mein Zimmer nicht aufgeräumt war und ich mich bei dieser ganzen Unordnung nicht konzentrieren konnte. Die Unordnung machte mich ganz unruhig und ich konnte mich nicht mit dem Lernen befassen, bis es um mich herum „ruhig“ war. Ein aufgeräumtes Zimmer oder eine aufgeräumte Wohnung hat für mich etwas mit Ruhe zu tun.

Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich allerdings kaum Ordnung gehalten. Ganz im Gegenteil. Das hatte einen ganz einfachen Grund: mein Zimmer gefiel mir nicht. Es hatte viele Schrägen und Ecken, war so gar nicht nach meinem (zugegeben… ständig geänderten) Geschmack. Ich hatte einfach keine Ambitionen es sauber und ordentlich zu halten, da es mir ja eh nicht gefiel. Ich habe meiner Mama früher schon immer gesagt, dass sich das sofort ändert, wenn ich eine eigene Wohnung habe. Ich wurde immer ein bisschen belächelt. Aber siehe da… Ich zog mit 18 Zuhause aus und war auf einmal die Ordnung in Person. Ich gestaltete mein erstes WG-Zimmer so, wie ich es mir gewünscht hatte. Es gefiel mir, ich hielt es immer sauber und ordentlich. Auch mit meiner ersten eigenen Wohnung lief es genauso ab. Natürlich gab es immer mal wieder Phasen, in denen ein bisschen Chaos herrschte, aber nie lange, denn das Aufräumen und „Schönmachen“ der Wohnung machte mir einfach Spaß. Ich wollte mich wohlfühlen und zufrieden sein.

Weniger ist mehr – der Weg zum stressfreien Wohnen

Heute ist das immer noch so. Beziehungsweise sogar noch schlimmer. Wir haben eine echt schöne Wohnung. Leider ohne viel Stauraum. Immer muss ich schauen, was ich wo deponiere. Was ich evtl. aussortieren und/oder  in den Keller bringen kann. Für mich ist es ganz wichtig, dass die Wohnung nicht zu voll gestellt ist. Ich fühle mich sonst einfach erdrückt. Ich habe in den letzten Jahren so viele „Deko-Sachen“ aussortiert und weggeschmissen, weil sie mich einfach nicht glücklich gemacht haben. Im Gegenteil. In jeder Ecke steht irgendwas umher. Ungebraucht, unbenutzt, unbeachtet, eingestaubt. Es nervt mich so dermaßen. Über die Jahre und mit so einigen Umzügen sammelt sich so viel „Zeug“ an. Zählt man die Kisten und Kästen im Keller und der Garage mit und überlegt dann, wie viel man von den ganzen Dingen überhaupt benötigt oder benutzt, ist man ziemlich erschrocken. Ich habe deswegen in den letzten Monaten und Jahren angefangen auszumisten und nur meine wirklichen „Lieblingsstücke“ und natürlich das zu behalten, was tatsächlich genutzt und benötigt wird. Mittlerweile ist’s für mich tatsächlich eher Horror, wenn mir jemand zum Geburtstag „irgendwas zum Hinstellen“ / „zum Dekorieren“ schenken würde. Gott sei Dank ist das nicht mehr der Fall bzw. äußere ich auch ganz klar, dass ich sowas nicht möchte.

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„Die Wohnung ist der Spiegel unserer Seele“.

Ordentliche Wohnung - stressfreies LebenBei mir stimmt das total. Aber auch umgekehrt. Geht es mir schlecht, habe ich schlechte Laune oder bin antriebslos und weiß nicht wohin mit mir, dann sieht man das an meiner Wohnung. Geht’s mir gut, geht’s meiner Wohnung auch gut. Es ist aufgeräumt, ordentlich und sauber. Es wird weiter aussortiert und ausgemistet, weil ich motiviert bin. Ist die Wohnung dann aufgeräumt, wieder etwas übersichtlicher und sauber, sehe ich mich zufrieden um und kann mich dann erst vollkommen entspannt auf die Couch setzen.

Ordnung mit Hindernissen

Schwierig ist es immer ein bisschen, da mein Mann (so ganz typisch eben) das nicht ganz so sieht wie ich. Er kann sich auch super wohl und zufrieden fühlen, wenn um ihn herum Chaos herrscht. Er kann das einfach ausblenden. Ob das normal bei Männern ist? Manchmal frage ich ihn, ob er dieses und jenes denn nicht gesehen hat; ob ihn dieses oder jenes denn nicht stört,; warum er dieses oder jenes einfach in die Fensterbank oder auf die Kommode in den Flur stellt anstatt einen Platz für das Ding zu suchen. „Nö, das fällt mir nicht auf. Ist doch nicht so schlimm. Keine Ahnung, warum du dich an sowas störst. Ich hab das gar nicht gesehen.“ Ist das so ein generelles Männerding? Was meint ihr?

Auf jeden Fall ist’s für mich immer total schwierig dann ruhig zu bleiben. Ich möchte ja Ordnung haben. Ich möchte, dass jedes Teil den Weg zu seinem Platz zurück findet. Ich möchte das aber eigentlich nicht alleine machen, da ich ja auch nicht alleine wohne. Aber irgendwie scheinen wir da echt verschieden zu sein. Nicht, dass mein Mann schlimm unordentlich ist oder nichts Zuhause tut – nein. Er legt halt eher Wert auf die „grobe Ordnung“ und richtet sich die berühmt berüchtigten „Rumpelschubladen“ ein, wo einfach alles hineinkommt, Hauptsache es ist nicht mehr sichtbar und liegt nicht mehr im Weg. Viele Dinge sehen Männer tatsächlich nicht, oder? Die Fingerabdrücke auf Mikrowelle und Ofen, Flecken auf dem Spiegel, eine dreckige Dusche, Staub,… Sehen nur Frauen sowas und stören sich daran?

Also habe ich einfach oft das Gefühl, ich drehe mich im Kreis. Kennt ihr das?

Eins nach dem Anderen…

Man kann nicht an einem oder zwei Tagen seine ganze Wohnung und somit auch sein Leben neu sortieren und ordnen. Das ist einfach nicht machbar. Man muss sich immer kleine Dinge vornehmen und dann einfach dranbleiben und das Chaos nicht mehr einziehen lassen. Man schafft solange Ordnung bis es zur Routine wird und die Unordnung gar nicht mehr wieder kommt. Ein Tipp an alle Mädels: Fangt doch einfach mal beim Kleiderschrank an. Das Oberteil, welches ihr vor 4 Jahren in Berlin beim Mädelstripp gekauft habt… Ihr habt es einmal angehabt, seitdem liegt es ganz hinten im Schrank. Sicher, dass ihr es uuuunbedingt behalten möchtet? Oder nimmt es vielleicht nur Platz weg? Zieht ihr es tatsächlich nächste Woche mal wieder an oder habt ihr gar nichts Passendes dazu? Ihr merkt’s selbst, oder? Es kann vermutlich weg.

Einmal im Jahr stehe ich vor meinem Kleiderschrank und sortiere aus. Ich schmeiße die Dinge nicht alle weg. Einige verkaufe ich im Internet, wenn sie noch neu und echt gut erhalten sind und der Rest wandert in die Container vom Deutschen Roten Kreuz. Und ich kann euch sagen, dass es ein richtig gutes Gefühl ist weniger im Schrank zu haben. Mittlerweile überlege ich mir sehr genau, ob ich dieses oder jenes neue Teil wirklich kaufen möchte, damit der Schrank nie wieder mit unbenutzten Sachen überquillt.

Wenn ihr nicht mit dem Kleiderschrank anfangen möchtet, dann beginnt bei euren Unterlagen. Was kann weg? Unterlagen zu alten Strom-, Versicherungs- oder Kaufverträgen, Unterlagen zu  längst beglichenen Darlehen, der alte Mietvertrag, … – schafft Platz in euren Ordnern, befreit euch von Ballast, den ihr seit Jahren mit euch rumtragt. Von Wohnung zu Wohnung. Natürlich könnt ihr euren allerersten Mietvertrag gerne aus „Erinnerungsgrünen“ aufheben, weil ihr euch noch ganz genau an den Moment der Unterzeichnung und eure Gefühle erinnern könnt, wenn ihr ihn seht. Aber der ganze olle Rest… der kann doch sicher weg, oder?

Stressfrei Wohnen - Warum eine ordentliche Wohnung der erste Schritt in Richtung stressfreies Leben ist...

Ein guter Plan ist die halbe Miete auf dem Weg zum stressfreien Wohnen

Egal wo ihr anfangt, ob beim Kleiderschrank, den Unterlagen, den Kisten im Keller, dem ollen Dekokram im Wohnzimmerschrank oder im Bad,… Wichtig ist, dass ihr eins nach dem anderen macht und euch über eure Erfolge und den losgewordenen Ballast freut. Behaltet das schöne Gefühl in Erinnerung, was sich einschleicht, wenn ihr Ordnung gemacht habt. Das motiviert für die nächste Aufgabe.

Erstellt euch vorher Listen, damit ihr den Überblick behaltet, wenn es euch zu viel wird. Habt ihr ein ganzes Haus voller Dinge? Tausend doppelte, alte Sachen, da beim Zusammenzug mit dem Partner zwei Hausstände zu einem gemacht wurden? Macht euch einen Plan, damit ihr den Überblick nicht verliert und dann missmutig aufgebt, weil euch das Projekt einfach als nicht machbar vorkommt.

Sprecht mit eurem Partner oder Mitbewohner über euer Vorhaben. Versucht ihn zu überzeugen, zu motivieren, dass er mitmacht oder euch wenigstens nicht im Weg ist bzw. wieder erneutes Chaos verursacht. Es gibt so viele gute Gründe um Ordnung zu schaffen und endlich anzufangen. Auf die „Gegenargumente“ wäre ich echt mal gespannt… Gibt es überhaupt welche?

Fangt mit eurem Projekt nicht nach einem Acht- oder Neun-Stunden-Arbeitstag an. Startet am Wochenende – am Besten an einem langen Wochenende oder nehmt euch tatsächlich mal eine Woche Urlaub, damit es jeden Tag richtig rucken kann. „Urlaub nehmen zum Aufräumen? Nee!“ Glaubt mir… das wird vermutlich der sinnvollste Urlaub, den ihr seit Ewigkeiten gemacht habt und am Ende seid ihr eventuell etwas geschafft und erschöpft, aber glücklich und zufrieden. Außerdem sagt ja niemand, dass ihr sieben Tage „durcharbeiten“ sollt. Erholsame Pausen zwischendurch mit einem sonnigen Spaziergang und einem Milchkaffee beim Lieblingsbäcker sollten natürlich drin sein und sind auch wichtig. Allerdings immer erst dann, wenn ein Bereich erledigt ist. Also nicht in der Mitte der Unterlagen aufhören und dann Pause machen. Die Motivation nach der Pause dann wieder bei der halbfertigen Arbeit anzufangen dürfte vermutlich nicht sonderlich groß sein. Lieber komme ich doch nach Hause, werfe nochmal einen kurzen Blick auf meine nun schön sortierten Ordner mit meinem Papierkram, bin nochmal stolz auf meine Leistung und mache mich dann motiviert an’s nächste kleine Teilprojekt.

Motivation?

Ich hab keine Ahnung, ob euch der kleine Einblick in mein Projekt „stressfrei Wohnen – stressfrei leben“ nun motiviert hat. Ich hoff’s ja sehr, denn ich fänd’s schön, wenn ihr auch so schöne Erfahrungen mit dem Thema Aufräumen, Ausmisten & Co. macht und Spaß daran findet. Falls ihr noch ein bisschen mehr Motivation oder auch Anleitungen braucht, kann ich euch ein paar gute Bücher an’s Herz legen…


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Mir geht’s einfach viel besser und ich bin glücklicher, wenn ich Ordnung und nicht zu viel „Kram“ um mich herum habe. Alles andere erdrückt mich einfach…

Lasst mir gern mal einen Kommentar hier, ob es euch eventuell ähnlich geht wie mir oder ob ich doch einen an der Waffel habe mit dem Thema „ordentlich Wohnen“ 😉

Ich hoffe, euch geht’s allen gut und wir lesen uns wieder!

 

Euer

fräulein-stressfrei

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Gestresst? Hör dich glücklich!

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Früher war ich ’ne richtige Leseratte…

Früher. „Damals“ als ich noch Zeit hatte… Nach der Schule. Abends. Zwischendurch. Einfach dann, wenn ich Lust dazu hatte. Mittlerweile ist es eher so, dass ich mir ab und an ein neues Buch kaufe, motiviert anfange zu lesen bis mir die Augen zufallen… Und dann… Ja… Dann liegt es da. Und liegt und liegt und wartet darauf, dass ich iiiiiirgendwann mal wieder Zeit finde zum Lesen. Das Ende vom Lied? Ich hab ziemlich viele angefangene Bücher im Regal. „Hm… wie war das nochmal? Was hatte ich da schon gelesen? Ach… ich kann mich nicht erinnern. Und wenn ich jetzt nochmal von Vorne anfange…. Ach… Nee.“

Und ganz im Ernst… Ich sage zwar oft, ich habe für dieses und jenes keine Zeit, aber hey… Ja, klar hab ich noch etwas Zeit abends. Aber da ich auch an der Arbeit ziemlich viel lesen muss, hab ich eben einfach keine Muse mehr ein Buch zu öffnen. Ich muss mich irgendwie „berieseln“ lassen um entspannen zu können. Früher bin ich also oft auf der Couch hängengeblieben und hab mich durch das sinnfreie Abendprogramm gezappt. Davon bin ich Gott sei Dank weg, denn es ist echt sinnfrei. Wir schauen nur noch bestimmte Serien und das zusammen, beim Abendbrot und meistens gemütlich im Bett. Und wenn wir das nicht machen, dann hab ich Stöpsel im Ohr. „Gestresst? Hör dich glücklich!“ weiterlesen

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Schiebe dein Leben nicht auf!

…tja, das hört sich erstmal einfacher an, als es tatsächlich ist.

Lebe jetzt!

„Leben? Ich lebe doch. Ich atme, ich bewege mich von A nach B, ich stehe morgens auf, gehe an die Arbeit,…“

Ja, ja, schon klar. Wir leben alle. Irgendwie. Manche von uns aber mehr gefangen im Alltagskarusell als andere.

In letzter Zeit ist mir wieder so schlimm aufgefallen, wie fest man doch in seinem Alltag steckt. Man wartet am Monat auf den Freitag. Im Winter auf den Sommer. Nach dem Urlaub auf den nächsten. Man schiebt den Kinderwunsch auf, da es beruflich gerade nicht passt. Schokokuchen gibt es erst wieder nach der Diätphase. Und wenn endlich die Rente naht, wird dann auch die Weltreise geplant…

Und dann? 3 Wochen vor’m wohlverdienten Ruhestand, Herzinfarkt auf’m Bürostuhl. Zack. Bumm. Das war’s. Von der Welt nicht viel gesehen. Aber im Büro war er immer pünktlich.

Hör auf, dein Leben aufzuschieben!

Und ganz im Ernst… solche Geschichten hört man irgendwie nicht zu selten, oder? Plötzliche Krebsdiagnose mit 45, Schlaganfall mit 53,…

Und genau das macht mir ziemlich Gedanken und stresst mich. Denn auch ich stecke viel zu sehr im Alltag fest. Auch, wenn ich mir immer mal wieder das Gegenteil vornehme…

Was würdest du tun, hättest du nur noch ein Jahr zu leben?

Ich denke, genau diese Frage sollten wir uns stellen und die Dinge, die uns einfallen auf die sogenannte „Löffelliste“ schreiben. Natürlich ist der Punkt „Einen Kredit über 50.000 € aufnehmen und es dann so richtig krachen lassen“ nicht so sehr sinnvoll. Ist klar, oder? 😉

Auf die Löffelliste schreibt ihr einfach alle Dinge, die ihr gerne noch machen möchtet, bevor ihr den Löffel abgebt. Wie der Name schon sagt… 😉 Dinge, die ihr schon ewig vor euch her schiebt. Dinge, die ihr euch sehnlichst wünscht. Dinge, auf die ihr spart.

Löffelliste

Und dann fangt ihr an und arbeitet diese Liste ab. Einen Punkt nach dem anderen… Setzt euch Ziele, die nicht allzu fern in der Zukunft liegen. Fangt einfach an. Jeden Tag nur stur an die Arbeit zu gehen, auf das nächste Wochenende zu warten und so zu leben, „wie es eben erwartet wird“ ist nicht die richtige Definition von „leben“. Auch, wenn ihr es so von euren Eltern oder Großeltern vorgelebt bekommt und es gefühlt alle anderen um euch herum genauso machen. Nö. Schwimmt doch einfach mal gegen den Strom und macht es anders.

Ich bekomm’s echt auch zu selten hin. Aber… wenn auch nur ein einziger von euch, der diesen Beitrag gerade liest, es schafft einen seiner Träume in naher Zukunft in Angriff zu nehmen, dann hab ich mein Ziel hier auf jeden Fall erreicht! 😉

Warum hat man Angst vor dem Tod?

Ich denke, viele Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie mit ihrem Leben bzw. dessen Verlauf nicht zufrieden sind. Jemand, der immer versucht die Dinge zu tun, die er liebt, der braucht am Ende seiner Tage auch nicht traurig sein, dass er gehen muss. Wenn ich alt bin, möchte ich auf keinen Fall Dinge wie „Was habe ich nur alles verpasst?!“, „Ach hätte ich doch…“, „Wäre ich doch mutiger gewesen dies oder jenes zu tun oder nicht zu tun…“, sagen.

Ich möchte – soweit mir die Gelegenheit gegeben wird – kurz vor meinem Tod sagen, dass ich ein glückliches Leben hatte, alle Probleme mit Mut angepackt und gelöst und immer so gelebt habe, wie ich es wollte. Ich möchte mir die meisten meiner Wünsche und Träume erfüllt haben.

Was erwartest du vom Leben?

Ich mache es mir zu meinem obersten Ziel glücklich zu sein und ein erfülltes Leben zu leben. Ich möchte vom Leben und von den Menschen, die mir in meinem Leben begegnen nicht zu viel erwarten. Je mehr wir erwarten und erhoffen, desto unglücklicher werden wir. Ich weiß, dass ich allein für mein Leben und mein Glück verantwortlich bin. Ich weiß, dass ich es jetzt schon bereue viele Dinge bisher immer noch nicht getan zu haben. Ich kann immer noch kein Spanisch. Ich war immer noch nicht in Irland. Ich kann auch immer noch keine Gitarre spielen. Ich saß noch nie mit einem Glas Rotwein und einem guten Buch in der Hand auf einem Campingplatz in Südfrankreich mit Blick auf’s Meer. [to be continued…] WEIL… (sowas Blödes, ne?! Jetzt kommt die Ausrede Nr. 1) ich bisher einfach keine Zeit dafür hatte vor lauter Alltag.

Seht ihr, was ich meine? Ich weiß ganz genau, was ich bisher falsch gemacht habe und schaffe es aber immer noch nicht wirklich etwas zu ändern, weil ich so in meinem blöden 0815-Alltag feststecke. Woher soll ich auch die Kohle für all diese schönen Träume nehmen? (Frage Nr. 1, welche es noch zu lösen gilt… Spenden sind willkommen 😀 )

Wie auch immer… Mit diesem Blogbeitrag fange ich an… Ich hab’s euch zumindest schon mal erzählt 😉

Euer

fräulein-stressfrei

 

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