Gestern, Heute und Morgen – meine Probleme, die keine sind.

Heute geht’s um ein Thema, welches mir ziemlich oft Kopfzerbrechen bereitet. Das Kopfzerbrechen. Zu oft hängt man im Gestern fest oder macht sich Sorgen über die Zukunft, obwohl man sowieso nicht weiß, was kommt. Man vergisst dabei häufig, das Heute zu genießen. Wenn es jemanden gibt, der dafür anfällig ist, sich über Probleme, die (noch) keine (mehr) sind, den Kopf zu zerbrechen – dann bin das wahrscheinlich ich. Mein Mann nickt vermutlich gerade zustimmend.

Lass dir „Heute“ nicht von „Morgen“ verderben

Wir hatten mal ziemlich unangenehme Vermieter. Als wir auszogen und der Übergabetermin anstand, konnte ich nächtelang vorher nicht schlafen. Besenreine Übergabe. Klar. Die Wohnung glänzte natürlich – typisch Ich. Die Wohnung war aber generell Schrott. Alte, schlechte Holzfenster, es schimmelte, lüften half nichts, der Wärmeverlust kostete uns ein kleines Vermögen. Nebenbei kontrollierte der Vermieter die Post, schloss am helllichten Tag die Haustür vor unserer Nase zu, verbot meinem Mann nach der Spätschicht zu duschen und so weiter und so fort. Ich war heilfroh, als wir endlich eine neue, schöne Wohnung fanden und nach gerade einmal einem Jahr wieder ausziehen konnten. Und obwohl wir uns nichts zu Schulden haben kommen lassen, war ich tagelang vor diesem Termin aufgeregt. Ich spielte in meinem Kopf sämtliche Szenarien durch. Immer und immer wieder. „Was könnte er beanstanden? Was könnte er meckern? Was sagt er überhaupt? Wird er freundlich sein? Wird seine schrecklich zickige Ehefrau dabei sein und uns angehen? Was sagen wir? Wie verhalte ich mich?“ – Ihr könnt euch vorstellen, dass ich davon ziemliche Kopfschmerzen bekam, oder? „Gestern, Heute und Morgen – meine Probleme, die keine sind.“ weiterlesen

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Stressfrei durch die richtigen Kräuter – geht das?

– Gastbeitrag –

Wie ihr das Qi wieder zum Fließen bringt…

Kraft der Natur - diese Kräuter helfen dir den Stress zu besiegen

Den Schlüssel verlegt, das Telefon klingelt und zum nächsten Termin ist man eh schon zu spät. Das ist Stress pur im Alltag. In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass in stressigen Zeiten das Qi – auch als Lebensenergie übersetzt – nicht mehr richtig durch den Organismus fließen kann. Der Körper verspannt sich, die Zornesfalte gräbt sich in die Stirn und auch sonst ist man alles andere als locker. In solchen Momenten können Kräuter helfen, den Stress abzubauen und die Lebensenergie wieder frei fließen zu lassen.

Zitronenmelisse gegen Stress

Ein toller Stresswidersacher ist die Zitronenmelisse, die Ihr auch immer wieder mal im Supermarkt im Regal mit den frischen Kräutern neben der Petersilie und dem Basilikum finden könnt. Sie gedeiht gut im Garten, aber auch auf einem Balkon oder einer Fensterbank, da sie nur wenig Ansprüche hat. Außerdem kann sie ein langer Begleiter werden. Sie hat eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahre.

Als Tee aufgebrüht schmeckt sie jetzt im Sommer frisch und leicht zitronig. Und ihre Wirkung ist beachtlich. Nach der chinesischen Medizin beruhigt sie die Nerven und lässt das Qi wieder freier durch die Leitbahnen fließen. In einer besonders stressigen Zeit ist deswegen auch eher eine Tasse Zitronenmelissen-Tee als ein Pott Kaffee empfehlenswert. Das schwarze Gebräu steigert nämlich eher Angst- und Fluchtreflexe. Bei Stress ist es aber viel wichtiger, flexibel auf die Situation reagieren zu können. Da kann die Zitronenmelisse ein wertvoller Begleiter sein. Abends getrunken fördert sie zudem den Schlaf.

Stressfrei durch Eisenkraut

Ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Anti-Stress-Kräuter-Notfall-Apotheke ist das Eisenkraut. Ein anderer Name für die Pflanze ist Verbene. Man bekommt sie in gut sortierten Pflanzenläden oder im Internet. Leider mögen sie auch Schnecken, so dass man sie draußen vor den schleimigen Biestern schützen muss. Auf einer Tagung mit verschiedenen Fachleuten der chinesischen Medizin sagte einmal eine Kräuterfrau, das Eisenkraut sei eisenhart gegen Stress. Die Naturheilkunde schreibt ihm eine entkrampfende, schmerzlindernde und beruhigende Wirkung zu. Man kann es ähnlich aufbrühen wie die Zitronenmelisse oder gar die beiden Kräuter kombinieren.

Ein Grundrezept könnte so aussehen: Ihr nehmt zwei Teelöffel Kräuter in getrockneter oder noch besser frischer Form und gebt sie in eine große Tasse. Nun kommt heißes Wasser hinzu. Den Tee zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. In stressigen Zeiten sind bis zu vier Tassen täglich zu empfehlen.

Zitronenmelisse - mit einem Tee aus diesen Kräutern den Stress besiegen

Wem jedoch die Zitronenmelisse und das Eisenkraut schon zu ungewöhnlich sind, dem kann trotzdem geholfen werden. Denn es gibt zwei Anti-Stress-Kräuter, die in fast jedem Küchenschrank zu finden sind: die Kamille und die Pfefferminze. Beide lassen das Qi wieder durch den Körper fließen. Also Teebeutel in die Tasse und los geht es. Wie heißt es so schön: Erst einmal abwarten und Tee trinken. Dann findet sich der Schlüssel schon.

 

 

Miriam Betancourt Kräuterpracht

 

Über die Autorin

Miriam Betancourt ist ausgebildete Journalistin und hat unter anderen bei Tageszeitungen, einer Nachrichtenagentur und beim Fernsehen gearbeitet. Darüber hinaus war sie beim Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen tätig. Auf ihrem Blog www.kraeuterpracht.de schreibt sie über Kräuter und Schönheitspflege, die von innen wirkt.

 

 

 

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Vom Stress mit dem „Müssen“ und „Wollen“

Muss ich alles wollen, was ich kann? Kann ich alles tun, was ich will? Will ich alles machen, was ich muss?  Und vor allem: Wann das alles? 

Wenn der Tag nur aus „Müssen“ besteht…

musst du (haha) schleunigst etwas daran ändern.

Haushalt – muss das wirklich sein!?

In meinem Beitrag zum Thema „Das bisschen Haushalt macht sich von allein – eben nicht…“ habe ich euch schon einen kleinen Einblick in einen typischen Alltagsablauf bei mir gegeben. Aufstehen, Arbeit, Einkauf, Haushalt, Essen, Bett. Spannend oder? Und genau darum geht’s – unter anderem – auch heute. Um die Dinge, die sich in unserem Alltagstrott ansammeln. Dinge, die seit Jahren dazugehören und ihren festen Platz in unserem Alltagskalender haben. Dinge, mit denen wir in aller Selbstverständlichkeit aufgewachsen sind. Dinge, die einfach gemacht werden… müssen.

Wir alle haben sie. Diese Angewohnheiten, die fest in unserem Alltag integriert sind. Manche von ihnen wurden uns anerzogen. Wir kennen es nicht anders und es gibt eben Dinge, die genau so gemacht werden müssen. Andere Angewohnheiten haben wir uns – aus welchen Gründen auch immer – selbst anerzogen oder aufgezwungen. Das macht man eben so. Andere machen das so, also muss ich das auch so machen.

Nö. Eben nicht.

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Heute ist Feiertag…

…natürlich auch bei mir. Deswegen gibt’s an diesem Donnerstag keinen neuen Beitrag.

Ausrede 2.0

😉 Nein, ihr Lieben – deswegen nicht. Das Leben kam mir einfach dazwischen. Viel Arbeit, viele Termine, Krankenbesuche,… – und ich bin einfach nur zu müde. Alltagschaos eben. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder.

Habt einen schönen, stressfreien Feiertag!

 

Christi Himmelfahrt, Vatertag, Männertag – was auch immer ihr heute feiert: Lasst es euch gut gehen und habt einen ruhigen, stressfreien Feiertag.

Und an alle, die auch heute arbeiten, damit es überall rund läuft: Danke. Ihr seid toll!

Euer

fräulein-stressfrei

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Mein liebster Alltagshelfer – der Handtaschenorganizer

„Meine Güte, wo ist denn schon wieder dieser verdammter Schlüssel?! Ich werd‘ noch bekloppt!“. Während Herr Stressfrei schon mit Jacke im Flur auf mich wartet (wie so oft), krame ich in meiner Handtasche. Mal wieder.

Chaos in der Handtasche kennt jede(r)

Oder? Mit Chaos meine ich nicht, dass ich zwei Mal nachsehen muss, in welche Ecke meiner Handtasche meine Kaugummis gerutscht sind. Mit Chaos meine ich, dass ich sie von oben bis unten durchwühle. Mehrfach. Dabei fallen mir oft Dinge in die Hände, die ich entweder gar nicht in dieser Tasche vermutet hätte, die auf keinen Fall da rein gehören oder die ich schon ewig vermisse. Die Kaugummis finde ich allerdings nicht. Stresst mich sowas? Oh ja! Oft habe ich den Inhalt der Handtasche einfach wutentbrannt auf den Boden gekippt um endlich diese verfluchten Kaugummis, den blöden Schlüssel oder meine doofe Nagelfeile zu finden. Ätzend!

Wie lange suchen Frauen in ihrer Handtasche? Wie du das Chaos in der Handtasche in den Griff bekommst.

Wenn ich schon daran denke, bin ich genervt. Eine Studie aus dem Jahr 2008 besagt, dass Frauen geschlagene 76 Tage ihres Lebens in ihrer Handtasche wühlen. 76 Tage! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Wie irre ist das bitte?! Nö. Nicht mehr mit mir.

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