Die fünf besten Tipps für stressige Zeiten

Dies ist meine persönliche Liste mit den fünf besten Tipps, wie ihr es durch stressige Situationen schafft. Ihr habt einen tollen Tipp, mit dem ihr die Liste gerne ergänzen möchtet? Schreibt mir einfach einen Kommentar. Vielleicht können wir uns so gegenseitig Anregungen geben und die nächste Stresssituation gelassener meistern.

 

1. Kein Multitasking – mach eins nach dem anderen!

Du bist völlig gestresst und weißt im Moment gar nicht weiter? Die Gedanken kreisen in deinem Kopf und bilden nur ein dickes Knäul? Wo fängst du am besten an? Was machst du zuerst? Warum ausgerechnet du? Wie sollst du das alles schaffen?

Stop.

Alles auf einmal geht eben nicht. Und es bringt noch weniger, wenn du dir über alles Gedanken machst. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, in dem du dich einfach mal runterfahren und sortieren musst. Wie? Ganz einfach. Du erstellst dir jetzt eine To-Do-Liste. Ja, hört sich erstmal blöd und unnötig an – ist es aber nicht. Setz dich hin und schreib alle Aufgaben und wichtigen Dinge / Besorgungen auf, die du im Kopf hast. Einmal auf Papier, kann es auch nicht wieder vergessen werden. Nun sortierst du das ganze nach Wichtigkeit. Die Dinge, die garantiert nicht warten können und echt wichtig sind, kommen ganz oben hin. Allein, wenn du dir Gedanken darüber machst, was denn das Wichtigste auf deiner Liste ist, fällt dir vermutlich auf, dass viele Dinge gar nicht so dringend sind, wie sie scheinen.

Wenn du die Liste fertig hast, kommt der nächste Schritt: das Zeitmanagement. Vielleicht hast du schon ein paar Dinge auf die To-Do-Liste für Morgen verschoben, da du festgestellt hast, dass sie einfach Zeit haben. Falls nicht, dann tu es jetzt. Ich wette, es sind immer Dinge dabei, die warten können. Du musst nicht alles auf einmal erledigen. Die Welt geht nicht unter, wenn du morgen erst die Zalando-Rechnung überweist oder die Wohnung wischt.

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Was bedeutet Freiheit?

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so
machen muss wie andere Menschen.“
– Astrid Lindgren
Zack. Ganz einfach, oder? Und schon sind wir mitten im heutigen Thema: Christin von Tellyventure und Kati von Secrets of a Girl haben eine wunderbare Blogparade ins Leben gerufen, bei der ich unbedingt mitmachen wollte. Nein. Ich musste. Es passt einfach wie die Faust auf’s Auge.

Es war einmal…

– erzähl mir von deinen Kindheitshelden. So lautet der Titel der Blogparade. Als ich klein war, liefen tatsächlich noch tolle Sachen für Kinder im Fernsehen. Ich bin mit den Mädels vom Immenhof, den Kindern aus Bullerbü, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, den Tieren, die den Wald verließen, Pumuckel, aber auch mit Mila, Chip & Chap, Tick, Trick & Track und den Dinos groß geworden. Mein Gott, war das ne schöne Zeit!

Du kommst aus der Schule, isst, machst Hausaufgaben, rufst deine Freundin an, die du gerade noch im Bus gesehen hast und dann ergatterst du dir die Familien-Fernsehbedienung. Mit einer Tüte sauren Gummibärchen sitzt du auf dem Sofa und kannst dich nicht entscheiden, ob du nun „die Kickers“ oder „die Rettungstruppe“ gucken sollst. Das waren dann auch schon die größten deiner Sorgen.

Du wünscht dich in deinen Ferien auf den Immenhof, läufst in Gedanken durch die gefährlichen Wälder wie Ronja und träumst schlecht von Gundel Gaukeley (ja, tatsächlich.).

Und irgendwann kommt sie. Die Zeit, in der du dich auf einmal zu alt für „Trickfilme“ und „Kindersendungen“ fühlst. Ja – mit 13 können solche komischen Gedanken schon mal aufkommen. Aber keine Sorge – das geht wieder vorbei. Für seine Kindheitshelden wird man nämlich NIE zu alt!

Wenn dich deine Kindheitshelden bis heute begleiten…

Ja, so ist das nämlich. Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie die anderen. Und wisst ihr eigentlich wie schön das ist, wenn man sich an einem verregneten Sonntagnachmittag mit einem heißen Kakao, ein paar Süßigkeiten und ner Kuscheldecke auf’s Sofa verzieht und einfach mal ne Folge Michel aus Lönneberga guckt?

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Astrid Lindgren

Nö?

Als Erwachsener (wer hat eigentlich gesagt, dass ich bei diesem Blödsinn mitmache?!) guckt man keine Kindersendungen mehr. Achso. Ja. Ok. Ich mach das aber, wenn ich Lust darauf habe. So. Und genau da sind wir bei meiner liebsten Kindheitsheldin angekommen: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – kurz: Pippi.

…und dir die wichtigsten Dinge im Leben beibringen.

Pippi vermittelt Kindern nämlich etwas ganz Wichtiges: Es gibt nur die Grenzen, die du dir selbst setzt. Du bist toll und einzigartig, so wie du bist und kannst alles schaffen. Nichts ist unmöglich. Das Leben ist schön und steckt voller Wunder. Du musst sie dir nur nehmen.

Sei Pippi – nicht Annika.

So knapp – so vielsagend.

Im Leben geht es nicht darum, immer schön artig und brav zu sein. Es geht nicht darum, wie strebsam man in der Schule ist. Es geht nicht darum, dass man eine tolle Hausfrau oder ein fleißiger Arbeiter ist. Es geht nicht darum, nicht aufzufallen. Es geht nicht darum, immer alles richtig zu machen. Es geht nicht darum, immer der Norm zu entsprechen.

Es geht darum, wie schön und bunt du dir das Leben malst. Es geht um die Abenteuer. Es geht um deine Abenteuer. Es geht um dein Glück und deine Einzigartigkeit. Es geht um deine Freiheit.

Für mich bedeutet Freiheit, dass ich öfter Pippi sein kann, als Annika sein zu müssen.

In diesem Sinne:

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

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Gestern, Heute und Morgen – meine Probleme, die keine sind.

Heute geht’s um ein Thema, welches mir ziemlich oft Kopfzerbrechen bereitet. Das Kopfzerbrechen. Zu oft hängt man im Gestern fest oder macht sich Sorgen über die Zukunft, obwohl man sowieso nicht weiß, was kommt. Man vergisst dabei häufig, das Heute zu genießen. Wenn es jemanden gibt, der dafür anfällig ist, sich über Probleme, die (noch) keine (mehr) sind, den Kopf zu zerbrechen – dann bin das wahrscheinlich ich. Mein Mann nickt vermutlich gerade zustimmend.

Lass dir „Heute“ nicht von „Morgen“ verderben

Wir hatten mal ziemlich unangenehme Vermieter. Als wir auszogen und der Übergabetermin anstand, konnte ich nächtelang vorher nicht schlafen. Besenreine Übergabe. Klar. Die Wohnung glänzte natürlich – typisch Ich. Die Wohnung war aber generell Schrott. Alte, schlechte Holzfenster, es schimmelte, lüften half nichts, der Wärmeverlust kostete uns ein kleines Vermögen. Nebenbei kontrollierte der Vermieter die Post, schloss am helllichten Tag die Haustür vor unserer Nase zu, verbot meinem Mann nach der Spätschicht zu duschen und so weiter und so fort. Ich war heilfroh, als wir endlich eine neue, schöne Wohnung fanden und nach gerade einmal einem Jahr wieder ausziehen konnten. Und obwohl wir uns nichts zu Schulden haben kommen lassen, war ich tagelang vor diesem Termin aufgeregt. Ich spielte in meinem Kopf sämtliche Szenarien durch. Immer und immer wieder. „Was könnte er beanstanden? Was könnte er meckern? Was sagt er überhaupt? Wird er freundlich sein? Wird seine schrecklich zickige Ehefrau dabei sein und uns angehen? Was sagen wir? Wie verhalte ich mich?“ – Ihr könnt euch vorstellen, dass ich davon ziemliche Kopfschmerzen bekam, oder? „Gestern, Heute und Morgen – meine Probleme, die keine sind.“ weiterlesen

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Vom Stress mit dem „Müssen“ und „Wollen“

Muss ich alles wollen, was ich kann? Kann ich alles tun, was ich will? Will ich alles machen, was ich muss?  Und vor allem: Wann das alles? 

Wenn der Tag nur aus „Müssen“ besteht…

musst du (haha) schleunigst etwas daran ändern.

Haushalt – muss das wirklich sein!?

In meinem Beitrag zum Thema „Das bisschen Haushalt macht sich von allein – eben nicht…“ habe ich euch schon einen kleinen Einblick in einen typischen Alltagsablauf bei mir gegeben. Aufstehen, Arbeit, Einkauf, Haushalt, Essen, Bett. Spannend oder? Und genau darum geht’s – unter anderem – auch heute. Um die Dinge, die sich in unserem Alltagstrott ansammeln. Dinge, die seit Jahren dazugehören und ihren festen Platz in unserem Alltagskalender haben. Dinge, mit denen wir in aller Selbstverständlichkeit aufgewachsen sind. Dinge, die einfach gemacht werden… müssen.

Wir alle haben sie. Diese Angewohnheiten, die fest in unserem Alltag integriert sind. Manche von ihnen wurden uns anerzogen. Wir kennen es nicht anders und es gibt eben Dinge, die genau so gemacht werden müssen. Andere Angewohnheiten haben wir uns – aus welchen Gründen auch immer – selbst anerzogen oder aufgezwungen. Das macht man eben so. Andere machen das so, also muss ich das auch so machen.

Nö. Eben nicht.

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Gestresst? Hör auf dich zu vergleichen!

Nach dem Lesen der Überschrift hat garantiert jeder von euch einen ganz bestimmten Gedanken oder eine Situation im Kopf. Nein?

„Nö, ich vergleich‘ mich eigentlich nie mit anderen. Ich bin wie ich bin und das ist auch gut so.“

Ok, dann bin ich eben diejenige, die es – irgendwie doch für uns alle – zugibt:

Wir vergleichen uns ständig mit anderen.

Vermutlich fällt es euch schon gar nicht mehr auf, weil dieses Vergleichen so alltäglich geworden ist, oder ihr wollt es einfach nicht zugeben. Vergleichen ist ja auch keine schöne Angewohnheit oder Charakterstärke, die man gerne zugeben würde. Wenn ich mich mit jemandem vergleiche, heißt das automatisch, dass ich vermutlich nicht selbstbewusst genug bin. Selbstbewusste Menschen brauchen ja keine Vergleiche, da sie wissen, sie machen ihre Sache gut und sind gut so, wie sie sind. Oder etwa doch? Vielleicht sind viele von ihnen ja so selbstbewusst geworden, da sie sich mit anderen verglichen und festgestellt haben, dass sie viel erfolgreicher, schöner, schlanker oder reicher sind. Sind sie denn überhaupt so selbstbewusst wie sie tun? Who knows.

Auf jeden Fall bin ich der festen Überzeugung, dass sich jeder von uns mit anderen vergleicht. Egal ob es positive oder negative Vergleiche sind. Niemand von uns maschiert mit Scheuklappen durch’s Leben und achtet nur auf sich.

Das fängt schon bei unseren Talenten oder Hobbies an. Hier schauen wir oft auf andere (Vorbilder, Mitspieler oder eben Gleichgesinnte) und nehmen uns an ihnen ein Beispiel, wenn sie Dinge besser können/beherrschen als wir. Das motiviert uns noch mehr für unser Hobby / unsere Leidenschaft zu brennen. Wir strengen uns noch mehr an um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Weiter geht’s an der Arbeit – faule Säcke oder Workaholics, Arschkriecher oder selbstbewusste Charakterköpfe, hilfsbereite Kollegen oder eben das unkollegiale Gegenteil… und mittendrin du.

Ganz automatisch vergleichst du dich mit deinem Umfeld, deinen Freunden/deinen Bekannten. Die neusten Errungenschaften (sei es im Kleiderschrank oder im Bett), der gebuchte Urlaub oder die Wohnungseinrichtung. Natürlich machst du das meistens nicht bewusst und hoffentlich nicht mit einem Anflug von Neid.

Oft stellst du bei deinen Vergleichen fest, dass du doch ganz zufrieden mit dir und deinem Leben bist. Das ist der Optimalfall.

Der umgekehrte Fall tritt allerdings fast genauso oft ein…

  • „Warum ist der Kollege eigentlich beliebter und erfolgreicher als ich?“
  • „Wie zur Hölle hat meine Nachbarin diesen Typen bekommen und warum bin ich immer noch Single?“
  • „Traumurlaub? – Würde ich mir auch gerne leisten können!“
  • „Wahnsinn, wie toll sie tanzen kann – ich kann kaum ohne Stolpern geradeaus laufen.“

Zack. Da ist sie. Die Unzufriedenheit.

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