Vom Bullet Journal zum Filofax…

…in 0,8 Sekunden. Ja, so hört sich das jetzt an, oder? Es ist erst fünf Monate her, als ich den Artikel “Bullet Journal als kreative Stressbewältigung” geschrieben habe. Ich war total begeistert und motiviert von der Idee Bullet Journal. Ich kaufte mir einen Leuchtturm, die Pigment Liner von Staedtler (welche ich übrigens uneingeschränkt empfehlen kann) und fing einfach an. Planen und kreativ sein – die perfekte Mischung. Den Handtaschenorganizer habe ich zur BuJo-Tasche umfunktioniert und zum Geburtstag schenkte mir meine Mama extra Tombows (die übrigens wirklich toll sind!).

vom BuJo zum Filofax. Was mich an meinem Bullet Journal so gestresst hat

Perfekt ausgestattet, aber irgendwas fehlte…

Ich bin einfach kein Mensch für kreatives Chaos

Ich bin nun mal wie ich bin. Schon früher in der Schule habe ich in meinen Heften Seiten herausgetrennt, wenn ich mich verschrieben, mit Tipp-Ex geschmiert oder zu viel gekillert habe. Ihr kennt das doch sicher auch noch, oder? Ich habe mich immer gefreut, wenn ich ein neues Heft anfangen konnte. Man schreibt extra schön und ordentlich. Irgendwann (meistens schon nach den ersten 5 oder 6 Seiten) hörte das aber auf und man kritzelte die Hausaufgaben noch schnell im Bus in’s Heft oder musste sich beim Mitschreiben so beeilen, dass man für “schön” gar keine Zeit hatte. Zack. Raus damit und nochmal schön abschreiben. Hauptsache das Heft sieht toll aus. Ihr kennt das doch hoffentlich auch, oder bin ich die einzig Gestörte, die sowas gemacht hat?

Ich war noch nie der chaotische und verplante Mensch, der ständig irgendwas vergessen, verloren, liegengelassen, verpennt oder verschlampt hat. Chaos habe ich schon immer gehasst. Ich hasse es, mich ungewissen Situationen stellen zu müssen. Ich hasse es, wenn ich nicht weiß, wo etwas liegt oder wann welcher Termin ist. Und ich hab’s früher schon gehasst, wenn ich mich erklären musste, warum ich nun dieses oder jenes vergessen oder nicht gemacht habe (Schulhefte, Hausaufgaben, whatever). Also bin ich lieber der durchstrukturierte Ordnungsfreak geworden, der immer alles sofort erledigt oder aufschreibt, damit er’s nicht vergisst.

Viele finden das vermutlich ziemlich schräg, aber ich komm ganz gut mit mir klar 😉

Mein BuJo und ich – eine Hass-Liebe

Die erste Begeisterungswelle ebbte auf Seite 4 meines BuJos ab. Ich hatte mich vermalt. Und wie. Ein langer, schwarzer Strich an einer Stelle, wo er nicht sein sollte. Meine Güte… Bin ich denn echt zu blöd ein Lineal richtig zu nutzen? Ok. Also ausbessern. Irgendwie gibt’s eine Alternative zu dem, was ich eigentlich machen wollte.

Klar gibt’s die. Allerdings hatte ich mich nur zähneknirschend mit meinem “Fehler” abgefunden. Egal. Die ersten zwei Monats- und Wochenübersichten waren fertig und ich einigermaßen zufrieden mit meinem kreativen Werk. Ich hab mir einige Abende Zeit genommen um mich vollkommen auf die Gestaltung meines Bullet Journals zu konzentrieren. Ich habe tatsächlich richtig abgeschaltet und mich entspannt.

Zwei Monate und acht Wochen waren auch bald mit Terminen und Notizen gefüllt. Zwischendurch habe ich ein paar wenige Tracker-Listen angelegt und immer mal wieder etwas mit Tipp-Ex ausbessern oder mir “Alternativen” suchen müssen.

Dann hatte ich circa zwei, drei Wochen so gar keine Zeit, Lust und Muse mich kreativ mit meinem Bullet Journal zu beschäftigen. Schnell zwischen Tür und Angel geht nicht gut. “Aber wenn ich jetzt nicht bald die drei letzten Wochen nachhole, dann habe ich “Lücken” in meinem Jahr. Und dann müsste ich auch noch den Juli vorbereiten um meine Termine eintragen zu können. Oh Mann…”

Chaos statt Kalender.

Ich blätterte mein BuJo dann mal von vorne an durch und… Tja. Es gefiel mir so gar nicht mehr. Ein Wochendesign und kleine Malereien, die mir Spaß gemacht hatten, finde ich jetzt einfach nicht mehr schön. Es passte auch irgendwie alles nicht zueinander. Ein paar Seiten würde ich am Liebsten ausheften und nochmal in “schön” produzieren.

Zwischen zwei Wochen ein Serientracker, dann die nächste Monatsübersicht, eine Liste mit Dingen, die ich noch tun möchte – puh. Ja, klar, es gibt das Inhaltsverzeichnis. Aber ich hab’s eben nicht so gern durcheinander. Aber wie soll ich denn meine Listen gebündelt an einen anderen Teil in meinem Leuchtturm packen, wenn ich nicht weiß, wie viel Platz genau ich für den Kalender und die Monatsübersichten brauche? Das müsste ich mir ja irgendwie ausrechnen. Und dann? Dann versaue ich eine Seite, die echt raus muss (siehe oben) und habe ein Platzproblem. Ich könnte sowas natürlich einplanen und einige Seiten frei lassen. Aber die müsste/sollte ich dann ja auch noch füllen, wenn ich sie doch nicht benötige. Mein Inhaltsverzeichnis hat auch Lücken, wenn ich nicht alles durcheinander haben möchte. Wie viele Seiten brauche ich dann wohl für diesen oder jenen Tracker? Brauche ich überhaupt so viele Listen und Tracker? Was, wenn ich in einer Woche mal mehr Notizen machen möchte und der vorgeplante Platz einfach nicht reicht? Mhmm…

Für mich ist das Projekt Bullet Journal irgendwie eher in Stress ausgeartet.

Meine Alternative: Filofax.

Nachdem nun endgültig klar ist, dass ich überhaupt kein Mensch für kreatives Planungschaos bin, muss eine Alternative her.

Einheitliche Strukturen, keine großartige “Vorarbeit” und ich muss Ein- und Ausheften* (*Affiliatelink) können. Nach kurzem Suchen stolperte ich über den wunderschönen Filofax Personal Domino Soft Pale in rosa* (*Affiliatelink). Meine Güte ist der schön – den muss ich haben. Für 31 Euro ziemlich teuer, allerdings nutze ich ihn ja nicht nur ein Jahr.

Terminplaner Personal Domino Soft Pale rosa

Filofax hat drei verschiedene Größen im Angebot. A5 (24,3 x 5,1 x 20,7 cm – fand ich ziemlich “wuchtig” und nicht wirklich alltagstauglich), Personal (19 x 13,5 x 3,5 cm – genau richtig) und Pocket (14,5 x 11,5 x 2,5 cm – viel zu klein für mich. So klein kann ich gar nicht schreiben).

Mitte August kam er an. Noch liegt er unberührt vor mir. Im Moment bin ich auf der Suche nach schönen und sinnvollen Einlagen etc.. Ich denke, hier werde ich garantiert bei Etsy und Dawanda fündig.

Viel aus meinem BuJo werde ich nicht in meinen Filofax übernehmen. Ich denke, ich werde mich auf’s Wesentliche (Termine & Co.) und ein paar wenige Listen (To-Dos, Reiseziele, etc.) beschränken. Mal sehen. Wenn’s mir nicht gefällt, hefte ich es eben einfach aus. Ich denke, der Filofax ist für mich echt der entspanntere Planer.

Aus Bullet Journal mach Tagebuch…

So ganz möchte ich mich aber nicht vom Bullet Journal verabschieden. Ich habe mir überlegt, einfach den stinknormalen Kalender rauszunehmen und mein BuJo in eine Art Tagebuch umzuwandeln. Natürlich (wie könnte es bei mir anders sein?) fange ich dazu ein neues Buch an. Hier möchte ich einfach schöne Dinge festhalten, vielleicht sogar das ein oder andere Foto einkleben, kreativ sein, Zitate und Gedanken notieren. Und das ganz in Ruhe – ohne “Kalenderwochen-Stress”. Verliebt habe ich mich in das weiße Scribbles That Matter* (*Affiliatelink). Viele finden es schöner als den Leuchtturm und ich muss sagen: Ja. Finde ich auch. Es fasst sich einfach schöner an, das Papier ist etwas dicker als im Leuchtturm und für mein “Tagebuch-Bujo” passen die Motive außen auch einfach gut…

Scribbles That Matter - Dotted Journal Notebook Diary A5 - weiß, schwarz

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mit dem Filofax und meinem “Tagebuch” weitergeht.

Habt ihr vielleicht ähnliches erlebt mit euren Planern?

Euer

fräulein-stressfrei

 

 

 

 

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50 Gedanken zu „Vom Bullet Journal zum Filofax…

  1. Hallo Fräulein Stressfrei,
    du sprichst mir so aus der Seele – genau aus den gleichen Gedanken konnte ich mit meinem BuJo noch nicht beginnen und klicke mich durch die Filofax-Seite. SChön, dass es nicht nur mir so geht 😉
    Heute gehts in die Stadt und ich schaue mir das Filofax in Natura an – ich liebäugle mit dem gleichen Modell wie Du, nur in türkis 😉
    Freue mich darüber, Dich und Deinen Blog gefunden zu haben und grüße Dich ganz herzlich
    Gabriele

  2. Ein toller Artikel – es ist oft gar nicht so leicht sich einzugestehen wenn ein System doch nicht zu einem passt. Gerade wenn es optisch ansprechend ist. Ich selbst bin erst seit ein paar Wochen in ein Bullet Journal gezogen. Nebenbei verwende ich aber immer noch einen anderen Kalender, weil ich das Durcheinander noch nicht so im Griff habe – ich hätte das gerne auch alles in einer sinnvollen Reihenfolge.
    Ob es als Planner bleibt oder auch zu einem Tagebuch/Artjournal wird, wird wohl die Zeit zeigen 😀
    Alles Liebe
    Manuela

  3. Hey.
    Auch ich bin vergangenen Sommer dem BuJo-Trend verfallen und im Alltagsstress wieder vom Weg abgekommen. Bei mir ist nicht die fehlende Zufriedenheit der Grund, sondern, dass ich es entweder nicht brauche oder nicht als BuJo benutze. Ich habe damit angefangen, als ich vor dem Studium unglaublich viel Zeit hatte. Dementsprechend aufwändig sind meine ersten 40 Seiten. Es war also meine Beschäftigung.

    Als das Studium begann, funktionierte es für mich nicht mehr. Ich hatte keine Zeit oder war zu müde für die Tracker oder Challenges. Schon damals in der Schule brauchte ich für Termine und Fristen selten einen Kalendereintrag – so wie heute. Was also übrig blieb: schlampige Notizen aus den Vorlesungen und To-Do-Listen… Ja, ich bin ein Listenfreak. Das hilft mir in meine faule, chaotische Art etwas mehr Produktivität zu bringen. Das wesentliche eines BuJos war damit aber weg.

    Ich überlege derzeit, ob ich es mit einem Filofax versuchen soll – es muss ja nicht die original-Marke sein. Die Einlagen könnte ich mir praktischerweise selbst machen… aber nützt das etwas? ich habe das Gefühl, ich brauche einfach keine Planungstools…

    Ich hoffe dir geht es mit dem Filofax jetzt besser.
    Liebe Grüße > sara

    1. Ich finde ein Ringbuch auch viel entspannter. Habe mir bei Ali durchsichtige Ringbuch Hüllen gekauft und bin total begeistert!
      Allerdings finde ich das A5 Format perfekt. In mein Planer kann ich so, in einer für mich guten Größe, meine Selbstlerneinheiten einheften, brauche mir keine Gedanken über die druckgrösse machen, und kann Papier sparen.

      Ich hoffe das du zufriedener mit deinem filofax bist und es dir besser gefällt.

      Was machst du denn mit gestalteten Seiten die die nicht mehr gefallen?

      Lg Nicole

    2. Hallo Sara,
      ja, ich kann das voll verstehen. Ich denke, es muss jeder für sich entscheiden, was sinnvoll ist.
      Wichtig ist ja nur, dass man seine Termine und To-Dos irgendwie im Blick behält und kein Stress ausbricht 🙂
      Viele Grüße,
      Anna

  4. Ein wirklich sehr schöner beitrag. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, ihn mir durchzulesen.
    Ich selbst besitze kein Filofax, bin aber seit fast einen Jahr Besitzerin eines Bullet Journals. Ich kenne das gefühl, das mir die ersten Seiten meines BuJos gar nicht mehr gefallen, da ich mich viel zu sehr an Vorlagen gehalten habe, statt meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Wobei ich mich heute noch gerne bei meinen Weekly Spreads inspirieren lasse, aber viel mehr Bilder verwende wie früher. Bis zum Juni habe ich noch jede Wochenübersicht gleich gestaltet. Erst ab Juli platzte dann quasi der Knoten, wo ich mich an Bildern herangewagt habe und mehr mit Farben gespielt habe. Auch wenn ich die ersten Seiten nicht mehr so schön finde, ich denke, gehört es einfach dazu und sollte man akzeptieren. Man entwickelt sich weiter und muss dann am Ende doch über die ersten Versuche schmunzeln. Ich will weiterhin dem Bullet Journalling treu bleiben. Ich mag es mit Aqaurellfarben zu malen und manchmal die eine oder andere Mangazeichnung einfließen zu lassen. Ich bin ein kleiner Chaot und ein Listenfreak. Für mich also die perfekte Lösung, Planen + Kreativität.

    Kaji

  5. Hallo liebes Fräulein Stressfrei,

    ich weiß genau, was du meinst. Ich bin auch manchmal dabei, Seiten wieder zuzukleben, weil ich es komplett versaut habe. Und hab mittlerweile auch schon drei Notizbücher angefangen. Ich will das aktuelle aber noch voll machen und dann ebenfalls auf ein Ringbuch-System umsteigen, allerdings dann ohne vorgefertigte Kalenderseiten, denn das macht mir nach wie vor Spaß zu malen und ist auch mein wöchentliches Ritual. Ich freue mich schon auf deine bisherige Erfahrungen.

    Liebe Grüße
    Denise

  6. Nein, du bist nicht verrückt, wie man an den vielen zustimmenden Kommentaren sieht. Mir geht es genau so wie dir, bei mir muss alles schick sein, im Zweifelsfall wird nochmal abgeschrieben. Ich habe diese “Macke” inzwischen besser im Griff, etwas weniger Perfektionismus tut es auch.
    Ich brauche aber weiterhin frei sortierbare Seiten, seit fast 5 Jahren benutze ich Ringbuchplaner wie Filofax, teilweise von anderen Herstellern. Ich denke, ich habe ein für mich sehr gut funktionierendes System gefunden – simpel, übersichtlich und in der knappen Zeit gut machbar.
    Einige Elemente des Bullet Journals finde ich aber sehr hilfreich, wie die Langzeitplanung (future log) oder verschiedene Ideen der Monatsübersicht. Da ich meine Einlagen schon lange selber drucke kann ich die Ideen einfach mit übernehmen.
    Die Symbole um auf bestimmte Themen hinzuweisen finde ich ebenfalls sehr gut, so dass sie sich weiterhin in meinen Aufzeichnungen wieder finden.

    Viel Spaß beim Entwickeln deines persönlichen und für dich perfekten Planungssystems!

  7. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich habe auch lange überlegt ob ich mir ein Bullet Journal zulegen soll, unzählige Videos dazu auf Youtube geschaut und mich inspirieren lassen. Man kann so viele coole Sachen damit machen und kreativ sein, was ich nicht so bin. Ohne Papierkalender kann und mag ich auch nicht, die Handykalender finde ich zu unübersichtlich. Hatte die letzten Jahre immer Kalenderbücher in A5 von Paperblanks, die ich sehr mochte aber jetzt musste mal was Neues her und ich wollte etwas flexibler sein, deshalb habe ich mir im August auch einen Filofax gekauft und ihn in den letzten Wochen für 2018 eingerichtet und ich freu mich schon sehr darauf ihn zu benutzen. Ein Leuchtturm Notizbuch habe ich auch aber das benutze ich als reines Tagebuch und mag es sehr. Ich hoffe, Du hast genauso wie ich sehr viel Freude mit Deinem Filofax! Liebe Grüße!

  8. Hallo,
    das ist ja fast gruselig!
    Im April-Mai habe ich ein BulletJournal (mehr oder weniger) geführt.
    Aus den selben Gründen wie du habe ich es dann aufgegeben…
    Im August habe ich zum Geburtstag das selbe Filofax bekommen wie du es hast, nur in hellblau…
    Damit bin ich bis jetzt zufrieden. Beim BulletJournal wollte ich, dass immer alles schön aussieht, beim Filofax habe ich diesen Zwang nicht…Manchmal sehen die Seiten einfach scheiße aus, manchmal dekoriere ich sie schön. Das einzige was mich nervt ist das Papier des Filofaxes, weil es relativ dünn ist und z.B Stabilos schnell durchdrücken.
    Wie geht es dir mittlerweile mit dem Filofax?
    Gruß Alphabeta

    1. Hi! Das ist ja witzig! 😀 Also… bisher komm ich mit meinem Filo ganz gut zurecht. Ich hab mir allerdings auch nochmal andere Einlagen gekauft (https://de.dawanda.com/user/kreativzwerg-shop – darüber gibt’s auch bald noch einen Beitrag), denn die normalen Filofax-Einlagen sind mir auch zu dünn…
      Allerdings hab ich im Moment so ne Phase und komme kaum zum Planen und Aufschreiben, weil die Zeit einfach nur rennt 😀 Aber für Morgen Abend steht “Filofax aktualisieren” auf dem Plan 🙂
      Trotzdem bin ich schon viel zufriedener als mit dem BuJo.

      Liebe Grüße,
      Anna

  9. Hallo, ich bin durch Pinterest auf deinen Blog gestoßen, weil es da um Bullet Journaling ging.
    Dann war unten der Link hierzu. Wahnsinn. Mir geht es auch so. Ich hab mir für den Anfang so ein 6€ Bullet Journal Buch gekauft, was mir echt Spaß gemacht hat und dann….. vermalt, Tip-Ex, verzeichnet, zu viel radiert, Loch, finde den Platz dafür doch nicht so schön oder auch “Mist, falsch gezählt”. Es hat mich so sehr genervt.
    Ich wusste nicht, dass es einen Filofax gibt, er ist pink, mein Freund hat mir ein Terminplaner zu Weihnachten geschenkt mit gepunktetem Papier. Prinzipiell wie der Filofax, aber halt nicht pink. Wenn ich mich jetzt verzeichne oder was falsch mache, dann muss ich es neu machen und es ist schön das man es einfach so schnell ändern kann.
    Dennoch ist mein Filofax schon eher mein Bullet Journal, nur eben besser 😀

  10. Hallo wie beruhigend ich komme mit Buju auch gar nicht klar . Bei mir ist es eine Mischung aus Familienplaner für mich und Smartphone optimal um alle Termine Dienstpläne im Auge zu behalten . Der Filofax sieht echt gut aus werde ich mir merken man Weiss ja nie . Weithin viel Erfolg und tolle Tipps von Dir LG Kristina

  11. Hallo Fräulein-Stressfrei und hallo Fans von ihr,

    ich bin auch noch nicht sicher, ob das Bujo etwas Dauerhaftes für mich ist. Abgesehen von mangelnder Kreativität habe ich auch wenig Zeit für diese Art der Entspannung. Vollzeitjob, 2 Teenager, ein Hund, verschiedene Baustellen… das ist alles reichlich zeitfüllend.
    Dazu kommt, dass ich zeichnerisch nicht so begabt und kreativ bin..es bleibt also bei nüchternen Tabellenformen…

    Mal sehen, wie es weiter geht, Alternativen wären o.k. aber aufgeben ist keine Option. 🙂

    Die Filofaxe sind mir an sich zu teuer… ich hadere noch mit mir…aber reizen tut mich das schon.

    1. Ich sehe schon, wir sind uns da sehr ähnlich 😀 Ich bin im Moment am Überlegen, ob ich mich doch wieder von meinem Filo trenne, da ich ja nun schwanger bin und ein halbes BV habe und dann in Elternzeit bin… da ist ein Hobby ganz gut und evtl. hab ich dann auch wieder mehr Zeit und Muse für ein BuJo – mal sehen… 😉

  12. Ich kann mich in dem Artikel sowas von wieder finden. Auch ich habe mit einem Bujo angefangen. Doch die Zeit war zu knapp um alles zu zeichnen und Fehler haben einen echt runtergezogen. Der Zweck eines Kalenders ist doch , das er entlastet und nicht belastet. Genau wie du bin ich auf einen Ringbuchplaner umgestiegen. Für meine kreativen Prozesse habe ich ein Tagebuch angefangen. Das läuft ganz ohne du musst das noch zeichnen damit du jenes schreiben kannst ab. Und ich mag es bei der Planung auch lieber strukturierter. 🙂
    Ein echt schöner Artikel.
    Liebe Grüße
    Linda

  13. Hallo liebes Fräulein Stressfrei,

    Ich finde da tatsächlich sehr viel von mir wieder. Ich dachte, ich wäre die einzige Bekloppte, die sogar mal ein ganzes Schulheft abgeschrieben und weggeschmissen hat, weil es meinen Ansprüchen nicht genügt hat

    Aber: mir tut das BuJo genau deshalb gut. Ich muss mit meinen Fehlern leben, weil mal eben ne Seite rausreißen ist nicht. Für mich ist es eine kreative Form von Therapie gegen meinen übermäßigen Perfektionismus, weil der auf Dauer überhaupt nicht gut tut.
    Außerdem ist das BuJo so flexibel, dass es sich an mein Studium gut anpassen kann, da ich im Gegensatz zu vielen anderen keinen regelmäßigen Stundenplan habe.
    Ok, es reizt mich auch, dass ich zwischendurch mal einfach rumkritzeln kann, wenn mir danach ist – in einem regulären Kalender undenkbar. Da würde ich mir eher die Finger abhacken, ehe ich in einen richtigen Kalender kritzle

    Aber klar, wenn das Vorbereiten regelmäßig in Stress ausartet, ist das definitiv nicht die richtige Form von Kalender.

    Ich bin übrigens durch Zufall über deinen Blog gestolpert und werde jetzt wohl öfter Vorbeischauen! 😉
    Liebe Grüße,
    Denise

  14. Hallo Fräulein Stressfrei,

    ich habe das letzte Jahr nach vielen Jahren Filofax ein BuJo begonnen und gute, aber auch nervige Erfahrungen gemacht. Mir ging es auch so, dass ich anfangs super motiviert Vieles geplant habe (tracker, monthly memoirs, listen…) um dann nach und nach alles schleifen zu lassen. Mir fehlte die Muße dazu… dann stand ich da und es fehlte der Kalender für die Termine in der nächsten Woche, also schnell ein paar Wochen vorgearbeitet, aber bald ging das Spiel von Vorne los. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit dem Problem

    Aber: je länger ich mich durchkämpfte und ab und an tatsächlich Muße für mein BuJo fand, desto kreativer und “besser” (also in einen Augen) wurde ich. Es gibt also für die weniger Begabten unter uns Hoffnung…

    Am Ende des letzten Jahres habe ich beschlossen, dieses Jahr auf eine Mischung umzusteigen: ich nutze den Kalender und die Notizhefte von Moleskine (eine tolle Alternative zum Leuchtturm) und habe alles in einem selbst gemachten Midori (aka Fauxdori) zusammen. Den Kalender hübsche ich mit Doodles und Washis auf und in die Hefte trage ich Listen, Projekte etc ein. Mir gefällt das Papier bei Moleskine einfach besser als das vom Filofax.. aber ich schließe eine Rückkehr nicht aus.

    Alles Gute für Deine Schwangerschaft! Agata

    1. Liebe Agata, ich denke, dass du da wirklich ein gutes System gefunden hast. Im Moment bin ich noch unschlüssig, ob ich wieder in Richtung BuJo umsteige, aber eben auch nur Listen oder doch eine Art Tagebuch/Notizerinnerungen. Mal sehen, wie es dann wird mit Baby 🙂

      Liebe Grüße,
      Anna

  15. Mir ging es ganz genauso. Das Prinzip BuJo fand ich super, aber das „Chaos“ hat mich einfach nur gestört. Ich bin auch auf Filofax umgestiegen, allerdings auf den A5. Bei der Größe passt einfach ALLES rein- Kalender, diverse Listen, Monats-/Jahresplan, Tagebuch, Workouts Diary, Reisepläne…
    Einfach super. Und wie du sagst: wenn mir etwas zu viel wird oder zu blöd hefte ich es einfach aus

        1. Hallo
          Meine Frage : welche Seiten benutzt du denn für deinen Filofax? Habe denselben und bin ratlos wo ich passende Inlays finde..
          Danke schon mal für deine Antwort 🙂

  16. Mir geht es genauso mir meinem bujo… ich habe immer mega viel auf einer Seite gestaltet und fand sie danach zu voll… ich habe mir immer viel Mühe gegeben und war stolz auf mich, doch als ich dann bei pinterest Seiten von anderen gesehen habe, dachte ich auch nur so: warum mache ich das eigentlich. Bei mir ist immer etwas ungenau gezeichnet oder so und bei den anderen ist alles MAKELLOS! Damit kann ich mich einfach nicht abfinden. Und ich habe auch keine schöne Handschrift, mit der ich die Tage ausfüllen kann. Die sieht immer anders aus und wirkt mega billig… Bitte antworte mir mal

    1. Hi Anastasia, genau so ging’s mir auch. Ich war erst immer mit meinem Werk ganz zufrieden und dann hab ich andere schöne BuJos im Internet gefunden und Pinterest ist da echt deprimierend 😀 Ich komm mit dem Filofax einfach besser zurecht zum Planen etc.
      Liebe Grüße, Anna

  17. Moin

    Es tat gut, mal solch einen Beitrag zum BuJo zu lesen – denn mir geht es ganz genau so! Ich habe zwei Leuchtturm Bücher angefangen und abgebrochen, weil ich natürlich nicht zufrieden war und mir dann einen Filofax zugelegt (allerdings den teuren Original ‍♀️ Irgendwie hab ich mich einfach verliebt ). Gleiches Problem: wochenlang Inlays auf allen Seiten gesucht, das hätte nie ein Ende gefunden… und dann habe ich mich zum Glück für den Standard Kalender mit senkrechter Einteilung (1 Woche auf 2 Seiten) entschieden und seitdem läuft es super Ich glaube, als organisierter Mensch ist das BuJo Chaos einfach echt nicht das richtige und das übersichtliche Design sorgt bei mir wirklich für weniger Stress

    Liebe Grüße,
    Nad

  18. Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist (bin über Google drauf gestoßen) , ich nutze ein forever Buch (oder so ähnlich, ist im Prinzip ein Whiteboard für die Handtasche, Google hilft auch hier) für meine Bujos da kann man alles immer und immer wieder neu machen wenn es einem nicht mehr gefällt.
    Vielleicht hilft es jemandem.
    Bester Gruß

  19. Sehr witzig, dass Du die gleiche Erfahrung gemacht hast wie ich! Lücken stören mich genauso, aber vor allem das Problem der noch nicht vorbereiteten Wochen und Monate hat recht schnell zum Aus geführt. Da ich noch am Experimentieren bin, habe ich noch keine so hübsche Variante des Filofax gekauft, doch darauf liegt definitiv mein Auge. Ich habe übrigens die EInlagen des Weekview Business Planers seit einigen Monaten in Gebrauch, die sehr praktisch sind, gerade für’s Bloggen… 😉 Allerdings stören mich wie erwartet die Filofax Ringe beim Beschreiben der linken Seite, weshalb ich auch immer nochmal mit einem gebundenen Planer liebäugle – doch da ist man wieder so festgelegt, was die Notizen und extra Platz angeht… *Augenrollen* Die Suche nach mehr Überblick geht weiter, aber der Filofax ist bisher definitiv deutlich konstanter in Gebrauch gewesen als mein Bullet Journal Versuch durchgehalten hat. Ich bin gespannt zu hören, wie es bei Dir aussieht!

  20. Hallo ☺️
    Ich habe mir dasselbe Filofax wie du bestellt, nur in hellblau! Jetzt meine Frage, ich weiß nicht welche Maße das Papier hat, da ich mir noch welches kaufen will. Es soll so ein Papier sein mit den schlichten kleinen Punkten darauf, nur irgendwie finde ich nirgends Nachfüllpapier mit der passenden Größe..wo hast du denn etwas zum nachfüllen bestellt? Oder wie groß sind die Maße des Papiers? Habe meins leider noch nicht vorliegen.

    1. Hallo Julia,
      die Maße vom Papier beim Personal sind 9,5 cm und 17,1 cm. Ich habe mir dotted Paper über dawanda bestellt.
      Such da einfach mal nach Einlagen für den Filofax Personal und da wirst du schnell fündig 🙂
      Liebe Grüße, Anna

  21. Mir sprichst du sowas von aus der Seele. Ich habe mich an einem Bullet Journal versucht und wurde irgendwie nicht warm damit. Auch bei mir wurden die Lücken immer größer. Ich bin jetzt reumütig zu meinem ca. 25 Jahre alten Herlitz Filofax zurückgekehrt und habe ihm erstmal neue Einlagen spendiert.
    Liebe Grüße
    Nathalie

    1. Ich kann’s echt verstehen. Ich bin auch soooo froh auf den Filofax umgestiegen zu sein.
      Da ich im Moment aufgrund der Schwangerschaft nun länger Zuhause bin, überlege ich eben nur, ob ich ihn mir doch in A5 zulege…
      Mal sehen 🙂
      Liebe Grüße,
      Anna

  22. Hallo Fräulein Stressfrei

    Ich musste echt lachen als ich dein Artikel heute gefunden und gelesen habe. Da du genau mich beschrieben hast. Ich hab sogar unter dem Jahr schon meine Kalender ausgetauscht weil er mir nicht gepasst hat. Hab auch schon alles zu Hause für ein BuJo aber irgendwie wusste ich nicht wie ich es beginne soll und irgendwie war auch das -austauschen und dazufügen von Blättern mir plötzlich wichtig. Ich habe schon seit 3 Jahren mit einer Ringbuchkalender geliebäugelt, aber bis heute keine gefunden welche mir perfekt passt von der Hülle. Nach wirklich seeeeeehr vielen Stunden mit Pinterest, Google und Youtube verbracht hab ich nun meine eigene Hülle mit Ringen selbst genäht. Am Anfang mit sehr viel Hoffnung das es klappt, dann mit einigen Stolpersteinen (musste alles von Hand zusammen nähen und dann hab ich mich mit der Aale noch um ein paar Milimeter verstochen) da wollte ich alles in eine Ecken schmeisen.
    Nun ist sie aber doch fertig und ich bin stolz wie Anton und hab sie auch schon gefüllt und freu mich sie jetzt mit allen Idee zu füllen.

    Falls dich interssiert wie sie aussieht dann kannst du mich gerne auf meiner FB Seite Muus säubergmacht besuchen.

    Herzliche Grüsse und tausend Dank für diesen tollen Text

    1. Hallo Martina,
      ich habe mir deine Seite und deinen Planer gerade angeschaut.
      Richtig toll – Wahnsinnsarbeit! Echt. Ich könnte das nicht.
      Bin aber bisher – Gott sei Dank – mit meinem Filofax ganz zufrieden 🙂
      Liebe Grüße und einen schönen Tag!

  23. Ohh… ich wünschte, ich könnte sagen, ich sei anders…
    Tja, aber das mit den Schulheften kenne ich leider nur zu gut. Stunden habe ich damit zugebracht, alles ins Reine zu schreiben, nur um immer wieder festzustellen, dass egal wie viel Mühe ich mir gebe, es dennoch schrecklich aussieht. Zu meinem Bedauern hab ich eben nicht mal eine schöne, geradlinige, schwungvolle Mädchenschrift. Liebevolö würde ich meine Schrift als Ärzteschrift betiteln. Schräg, klein und zum Teil nur für mich leserlich. Wie oft wünschte ich mir, eine schöne Schrift zu haben. Meine Mama versuchte mich früher aufzubauen, in dem sie meinte, ich hätte eine „Handschrift mit Charakter“. Tja, schön ist sie dennoch nicht.
    Dieses Tatsache, macht für mich ein BuJo schonmal unmöglich. Im Moment plane ich mit einem viel zu kleinen Planerheftchen. Damit macht es nicht nur keine Freude zu planen, mir fehlt schlichtweg der Platz. Wegen deines Artikels überlege ich mir ernsthaft, ein FiloFax zu kaufen. Mein Papeteriefanherz schlägt höher, mein Planerherz ist aber noch skeptisch, ob dieses System für mich passt… Schreib doch mal einen Blog, wie es dir mit dem FiloFax ergangen ist:-)
    Sorry für meinen langen Beitrag, habe mich einfach sofort mit dir identifizieren können;-)

  24. Hey, danke für den tollen Post.
    Ich habe den selben Filofax zuhause lieben, wollte mich nun aber doch am Bujo ausprobieren und habe die ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Du auch.
    Mit zwei Kindern und Vollzeitjob fehlt mir die Zeit für ein wirklich kreatives Bujo und das bischen freie Zeit investiere ich dann doch lieber in Sport oder ” nix-machen”.
    Bin wirklich froh ” nicht alleine zu sein”;)
    Lieben Gruß
    Isabel

  25. Hi,

    Ich habe erst vor kurzem das bujo entdeckt wusste aber gleich das ich Listen gern zusammen und Kalender zusammen hätte und das ich mal was rausreißen will und auch wenig Zeit für viel Malerei habe.
    Daher hab ich mir von Filofax das Notiz Buch und den Papier Locher geholt. Jetzt kann ich DIN a4 Papier halbieren und lochen. Dadurch kann ich mir meine selbstgestalteten a4 Vorlagen ausdrucken, schneiden und in dem a5 Notiz Buch abheften.
    Also mein eigenes System, aber es geht auch schnell.
    Da es dazu auch Reiter als Einteilung gibt ist es eigentlich perfekt für mich

  26. Ohja, das mit den Schulheften kenne ich nur zu gut. In der Berufsschule habe ich sogar nur auf einem Block vorgeschrieben und zu Hause dann direkt alles am Computer abgeschrieben und ausgedruckt. So sah immer alles sauber und akkurat aus.

    Mit den Bullet Journalen und anderen Notizbüchern lief es ähnlich wie bei Dir und deshalb habe ich mir vor 2 Jahren einen Filofax Metropol A5 geholt. Der dient als Redaktionsplan, für Termine, Visitenkarten und Kontakte. To Do Listen und Finanzen sind dort auch drin. Zusätzlich habe ich noch ein A5 Filofax Notebook, in dem ich diverse Dinge und Gedanken festzuhalten.

    Mir persönlich ist der A5 nicht zu wuchtig, da ich hier auch wichtige Dokumente für einen gewissen Zeitraum mit rein nehme… Ich kann mir meinen Alltag kaum noch ohne meinen Filofax vorstellen und möchte ihn auch nicht missen.

    Liebe Grüße
    Annie

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