Fräulein Stressfrei ist wieder da – so richtig.

Ja – da isse wieder. Hallo zurück. Fräulein Stressfrei ist wieder da. Mein Herzensprojekt geht weiter. Endlich. Warum es so lange ruhig war? Als ich schwanger war, hatte ich die Idee, noch einen Blog zu starten. Zusätzlich. Sommermama. Ein Mamablog. Passt ja dann ganz gut, dachte ich. Was aus Fräulein Stressfrei werden sollte? Keine Ahnung.

Wenn einfach mal die Luft raus ist…

Jeder, der einen Blog betreibt kennt es vermutlich: Irgendwann ist einfach mal die Luft raus. So richtig. Dann hat man keineLust etwas zu schreiben, vernachlässigt Socialmedia, weiß nicht mehr so recht in welche Richtung es gehen soll und wartet auf frischen Wind. So ging es mir mit Fräulein Stressfrei. Ich hatte sogar überlegt ganz aufzuhören und nur noch einen Mamablog zu schreiben. Passt ja gut, dachte ich. Schließlich werde ich Mama und mein Leben dreht sich die nächste Zeit sowieso fast ausschließlich um den Minimenschen.

Und Überraschung: Es ist tatsächlich so. Und auch das ist ein Grund, warum ich genau diesen Mamablog schon in den Anfängen wieder eingestampft habe. Bloggen ist mein Hobby. Den ganzen Tag dreht sich mein Leben um den Minimensch – wenn ich am Laptop sitze möchte ich abschalten. Etwas anderes lesen, schreiben, recherchieren – einfach mal andere Themen im Blick haben.

Warum ein Mamablog so gar nicht mein Ding ist.

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#MyStressStory – Katharina

Lange ist es her, dass ihr die letzte StressStory hier lesen konntet. Heute darf ich euch Katharinas Geschichte lesen lassen…

#MyStressStory – Katharina

“Liebe Anna,

vor einigen Wochen bin ich eher zufällig auf deine Reihe #MyStressStory gestoßen und war sofort begeistert. So viele verschiedene Geschichten und Lebensentwürfe, die doch alle einen gemeinsamen Nenner haben: Zuviel Stress, der zumindest zeitweise das Leben bestimmte. Und nun reihe ich mich ein in diese Liste und freue mich, ein Teil des Ganzen zu sein. Mein Name ist Katharina und ich lebe in der Region Braunschweig. Nach einigen turbulenten Jahren, in denen ich mich weit von meinem inneren Gleichgewicht entfernt habe, fühle ich mich seit einigen Monaten endlich wieder ausgewogen und voller Tatendrang. Denn das war nicht immer so…

Die ersten Anfänge bereits in der Kindheit

Doch erstmal zurück auf Anfang. Schon immer war ich ein eher ruhiges und zurückhaltendes Kind – zumindest nach außen hin. Nie gab es irgendwelche nennenswerten Probleme. Ich wuppte Schule, Ausbildung, Studium und Hobbys mit links. Doch wenn ich heute auf meine Kindheit und Jugend zurückblicke, bin ich mir ganz sicher, dass mir schon früh das „mit dem Herzen dabei sein“ fehlte. Natürlich gab es Dinge und Hobbies, die ich gern betrieb und die mir viel Freude bereiteten.

Doch viel zu häufig gab es eben auch das Gegenteil. Den verhassten Querflötenunterricht, den ich nur meiner Mutter zu liebe weiterverfolgte. Das klassische BWL-Studium, das ich nur durchzog, weil mir damals mit Anfang zwanzig noch der Mut fehlte, wirklich zu meinen Wünschen und Träumen zu stehen. Ich versuchte schon früh, den Anforderungen um mich herum zu genügen, ohne auf meine innere Stimme zu hören. Rückblickend weiß ich heute, dass bereits hier der Grundstein für meine Stress-Historie gelegt wurde. Doch es vergingen weitere Jahre bis ich wirklich erkennen konnte, was mir fehlte.

Von der Neuorientierung bis zur Unzufriedenheit

Mit Mitte Dreißig und kurz nach der Geburt meiner Tochter stand ich vor einer privaten und beruflichen Neuorientierung. Vom Vater der Kleinen hatte ich mich getrennt. Die Beziehung festgefahren, unglücklich und nicht mehr zu retten. Die berufliche Neuorientierung verlief zunächst nicht so, wie ich sie mir erhofft hatte. Es verschlug mich wieder in die ungeliebte Immobilienbranche, die mir schon während meiner Ausbildung wenig bis gar keinen Spaß gemacht hat. Nun ja, aber wenigstens ging es weiter auch wenn Position und Inhalte des neuen Jobs mir nicht so ganz schmeckten.

So dachte ich zumindest. Auch wenn dieser Gedanke – wie mir heute natürlich klar ist – eher meinem Pflichtbewusstsein als meinem Herzen entsprang. Von Anfang an habe ich doppelt, dreifach oder sogar x-fach gearbeitet, wie mir später klar wurde. Aus Angst, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden, aus Angst den berühmten Spagat zwischen Kind und Job nicht zu schaffen. Dinge wie Selbstliebe oder Selbstvertrauen waren damals leider Fehlanzeige in meinem Leben. Stattdessen bestimmte weiterhin ein toxisches Gemisch aus Perfektionismus, Unzufriedenheit, Angst und Erwartungsdruck meinen Alltag. Vordergründig und nach außen hin ging diese Rechnung auf. Denn nach einem Jahr wurde ich befördert. “#MyStressStory – Katharina” weiterlesen

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