Mehr Zeit für mich. Ein Gastbeitrag von Tanja.

"hallo, mein name ist Tanja und ich habe keine Zeit." Bild zum Blogbeitrag von Tanja Knoll zum Thema "Mehr Zeit für mich"

Stress ist so ein Modewort…

„Hallo, mein Name ist Tanja und ich habe keine Zeit“. Diese Erkenntnis gestand ich mir im Sommer 2018 selbst ein. Wie leider so viele andere Menschen auch, war ich täglich im Stress und wollte gefühlt 1.000 Dinge erledigen. Dabei war meine Einstellung, dass alles immer erledigt werden muss und ich ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich Dinge nicht geschafft habe. Oft ging es nur mehr ums Abarbeiten und ich hatte auch bei schönen Aktivitäten gar keinen Spaß mehr, weil ich so getrieben war.

Gefangen in diesem täglichen Tun, fühlte ich mich irgendwann wie in einem Hamsterrad, in dem es nur noch ums Erledigen, Zeitdruck und Hektik ging. Zusätzlich habe ich das Wichtigste dabei immer vergessen: mich und meine Bedürfnisse.

Natürlich fühlte ich mich dabei nicht gut, wusste aber eigentlich nicht so genau warum. Stress ist so ein Modewort geworden, dass beinahe jeder von uns täglich bereits bei Kleinigkeiten klagt, wie viel Stress er hat. Dadurch nimmt man wahren, dauerhaften Stress bei einem selbst gar nicht mehr so ernst. Wie unglücklich und gestresst ich war, war mir deshalb natürlich gar nicht so genau bewusst. Ich wusste nur, dass es so nicht weitergehen konnte und entschied mich deshalb, etwas in meinem Leben zu ändern.

Die Idee: jeden Tag Zeit für mich!

Am Abend vor meinem 28. Geburtstag hatte ich eine Idee. Ich machte mir selbst ein Geschenk, indem ich mir versprach, mir ab sofort mehr Zeit für mich und meine Bedürfnisse zu nehmen. Seit diesem Zeitpunkt (seit nun 9 Monaten) gönne ich mir täglich Zeit für mich selbst. Das heißt konkret, dass ich jeden Tag eine Aktivität mache (mal kürzer, mal länger), die ich wirklich gerne mache und auf die ich mich jeden Tag freue. Das ist manchmal ein Bad, das mich entspannen lässt, oft ein Spaziergang mit meiner Mama, bei dem wir viel Zeit zum Quatschen haben oder einfach ein leckeres Essen, das ich genieße. Es geht einfach darum, dass ich etwas mache – ganz ohne Stress -, das ich wirklich will und nicht machen muss.

Zunächst kam mir diese Zeit für mich fremd vor und ich wusste manchmal gar nicht genau, was ich mit mir selbst anfangen soll. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, wie gut mir diese Zeit tut und so habe ich begonnen, sie immer mehr zu genießen. Diese neue Zeit hat einen Stein ins Rollen gebracht und mein Leben hat sich in den letzten Monaten sehr geändert. Ich nehme mich selbst und meine Bedürfnisse nun viel wichtiger und habe dadurch folgende Dinge bemerkt:

  • Mein Körper hat sich nach und nach immer mehr entspannt. Ich leide viel seltener unter Verspannungen und Kopfschmerzen.
  • Ich bin gelassener und ruhiger. Ich lasse mich nicht mehr so schnell von anderen Menschen oder Aufgaben unter Druck setzen.
  • Meine Ansichten haben sich stark geändert. Ich sehe nicht mehr alles so ernst und akzeptiere Dinge, die ich sowieso nicht beeinflussen kann.
  • Mein Stresslevel ist extrem gesunken. Ich lasse mich nicht mehr so schnell stressen und nehme Stress ganz anders wahr. Wenn es mir zu viel wird, sage ich “Nein” und nehme mir wieder Zeit für Dinge, die mir gut tun.

Gönn dir Zeit für dich.

Durch diese Änderungen finde ich immer mehr zu mir selbst und kann mein Leben heute auch mehr genießen als früher. Umso mehr ich mich mit mir selbst und diesem Thema beschäftige, umso glücklicher und zufriedener werde ich. Gleichzeitig habe ich so auch bemerkt, wie viele Menschen es gibt, denen es geht wie mir. Stress, Druck und Perfektion sind so alltäglich geworden, dass es kaum mehr möglich ist, Dinge einfach zu machen, ohne dass man sie machen muss. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, wieder mehr zu sich selbst zu finden und sich bewusst Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen.

Aus diesem Grund möchte ich jedem, der sich auch in diesem Text wiederfindet, Folgendes sagen: Nimm dir mehr Zeit für dich selbst! Du hast das Recht, mehr an dich und deine Bedürfnisse zu denken. Es muss nicht immer alles perfekt sein, der Tag muss nicht immer vollgepackt und stressig sein. Du darfst und sollst es dir auch gut gehen lassen und mehr auf dich selbst achten. Du hast es dir verdient!

Ich wünsche dir alles Gute dafür und bei Fragen freue ich mich jederzeit über eine Nachricht.

Tanja

 

 

Und, was sagt ihr? So einfach wie genial, oder? Und wisst ihr, was das Beste ist? Tanja lässt uns auf ihrem Weg dabei sein. Sie motiviert und inspiriert jeden Tag aufs Neue andere Menschen, sich Zeit für das Wichtigste im Leben zu nehmen: sich selbst. Auf ihrer Instagramseite “Zeit für mich” nimmt sie uns jeden Tag mit. Im März startete sie eine Meditations-Challenge, meditierte jeden Tag und gab tolle Tipps, wie man mit dem Meditieren anfängt, was es bewirkt und wie man dabei bleibt. Der April steht im Zeichen des “Jammerns” – Tanja gibt jeden Tag einen Impuls, was man tun kann anstatt zu jammern. Genial, oder?

Ich liebe ihre Instagramseite, ihr Projekt und bin sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen hat, um für Fräulein Sressfrei zu schreiben. Vielen lieben Dank!

Schaut unbedingt bei ihr vorbei, es lohnt sich. Und denkt daran: Nehmt euch jeden Tag ein bisschen Zeit für euch.

Wir lesen uns.

Euer

Fräulein Stressfrei Banner

 

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Fräulein Stressfrei ist wieder da – so richtig.

Ja – da isse wieder. Hallo zurück. Fräulein Stressfrei ist wieder da. Mein Herzensprojekt geht weiter. Endlich. Warum es so lange ruhig war? Als ich schwanger war, hatte ich die Idee, noch einen Blog zu starten. Zusätzlich. Sommermama. Ein Mamablog. Passt ja dann ganz gut, dachte ich. Was aus Fräulein Stressfrei werden sollte? Keine Ahnung.

Wenn einfach mal die Luft raus ist…

Jeder, der einen Blog betreibt kennt es vermutlich: Irgendwann ist einfach mal die Luft raus. So richtig. Dann hat man keineLust etwas zu schreiben, vernachlässigt Socialmedia, weiß nicht mehr so recht in welche Richtung es gehen soll und wartet auf frischen Wind. So ging es mir mit Fräulein Stressfrei. Ich hatte sogar überlegt ganz aufzuhören und nur noch einen Mamablog zu schreiben. Passt ja gut, dachte ich. Schließlich werde ich Mama und mein Leben dreht sich die nächste Zeit sowieso fast ausschließlich um den Minimenschen.

Und Überraschung: Es ist tatsächlich so. Und auch das ist ein Grund, warum ich genau diesen Mamablog schon in den Anfängen wieder eingestampft habe. Bloggen ist mein Hobby. Den ganzen Tag dreht sich mein Leben um den Minimensch – wenn ich am Laptop sitze möchte ich abschalten. Etwas anderes lesen, schreiben, recherchieren – einfach mal andere Themen im Blick haben.

Warum ein Mamablog so gar nicht mein Ding ist.

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